Wussten Sie schon … Werkzeug „Flexibles Muster“ mit Rundungen und Fasen

In der PTC Creo Flexible Modeling Extension (FMX) kann das System jetzt Muster erzeugen. Sie müssen lediglich einige Parameter in das neue Werkzeug Flexibles Muster (Flexible Pattern) eingeben. Um auf das Werkzeug zuzugreifen und ein Muster zu erstellen, wählen Sie einfach ein KE in der Geometrie aus, beispielsweise eine Bohrung oder eine Insel. Anschließend klicken Sie auf der Registerkarte Flexible Modellierung (Flexible Modeling) auf Flexibles Muster (Flexible Pattern) (Abb. 1)

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Abbildung 1. Schaltfläche „Flexibles Muster“ auf der Registerkarte „Flexible Modellierung“.

Sie sollten das Tool problemlos finden, doch es gibt ein interessantes Detail. Angenommen, Sie möchten eine Insel als KE für das Muster verwenden und es wie in Abbildung 2 mit einer Fase oder Rundung an Ihr Modell anfügen.

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Abbildung 2: Insel mit gefastem Ansatz an die Lasche eines Teils.

Es gibt mehrere Optionen, wie das System die Ansatzgeometrie im Muster verarbeiten kann. In Abbildung 3 wurde dieselbe Insel dupliziert (Pfeil zeigt auf Original-Insel). Aufgrund der gewählten Optionen wurde die Insel achtmal dupliziert. Allerdings ging die Fase dabei verloren, und manche Inseln setzen nicht an der Lasche des Teils an.

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Abbildung 3. Insel nach Replikation mit dem Befehl „Flexibles Muster“.

Diese Konfiguration dürfte für die meisten Entwickler nicht hilfreich sein. Wir verraten Ihnen, was Sie über die Ansatzgeometrie in Mustern wissen müssen, die Sie mit dem Werkzeug Flexibles Muster in PTC Creo FMX erzeugen.
1. Standardmäßig verlängert das System Geometrie, die nicht am Modell angesetzt ist, und erzeugt den ursprünglichen Ansatz neu (Abb. 3). Dieses Ergebnis erhalten Sie, wenn Sie gar nichts tun.

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Abbildung 3. Standardverhalten. Geometrie verlängert und Ansatzfasen neu erstellt.

 2. Es gibt jedoch auch Optionen, mit denen Sie verhindern können, dass die Rundungen/Fasen neu erstellt werden (Abb. 4), die Geometrie nicht verlängert (Abb. 5) oder die Fase statt der Insel verlängert wird (Abb. 6).

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Abbildung 4. Geometrie verlängert und Ansatzfasen nicht neu erstellt.

 

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Abbildung 6. Geometrie nicht verlängert und Ansatzfasen neu erstellt und verlängert.

3. Die Optionen für die Ansatzgeometrie finden Sie an zwei Stellen im Werkzeug „Flexibles Muster“. So gelangen Sie zu den entsprechenden Menüs:

  1. Erstellen Sie Ihr Muster. Das System erzeugt im Modellbaum ein neues Objekt mit einem Namen wie „Flexible Pattern 1“.
  2. Klicken Sie auf den Namen des neuen flexiblen Musters im Modellbaum. Das Menü Editieraktionen (Edit Actions) wird angezeigt (Abb. 7).
  3. Klicken Sie auf das Bearbeitungssymbol, wie in Abbildung 7 gezeigt. Oben im Viewer erscheint eine Gruppe von Registerkarten, unter anderem Ansatz (Attachment) und Referenzen (References). Verwenden Sie die Optionen auf diesen Registerkarten, um genau anzugeben, wie das System mit Ansätzen in Ihrem neuen Muster umgehen soll.
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Abbildung 7.

 

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Möchten Sie Schritt-für-Schritt-Anweisungen sehen? Öffnen Sie das Flexible Pattern Tool Lernprogramm auf PTC Learning Exchange. Möglicherweise müssen Sie ein Konto erstellen, falls Sie noch keines haben. Das Konto ist kostenlos. Sobald Sie Ihre Anmeldeinformationen erzeugt haben, stehen Ihnen unzählige ausführliche Demonstrationen und Lernprogramme für PTC Produkte zur Verfügung. Außerdem legen wir Ihnen das folgende kurze Video mit dem Titel Pattern Propagation in PTC Creo Flexible Modeling ans Herz, das das Ändern von KEs in Mustern behandelt, die in PTC Creo FMX erstellt wurden.

Eine ausführliche Diskussion des Werkzeugs Flexibles Muster und von PTC Creo FMX finden Sie in diesem Beitrag im Community-Forum.
Hier im PTC Creo Blog können Sie sich in Zukunft auf weitere Beiträge aus den Serien „Wussten Sie schon?“ und „Wie und warum?“ freuen, in denen Sie weitere Tipps zur optimalen Konstruktionsarbeit mit PTC Creo Tools erhalten.

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