Robo Mustangs sprechen die universelle Sprache der Robotik

Jedes FIRST-Robotikteam hat eine tolle Geschichte zu erzählen, natürlich auch die Mustangs. Ohne jede Vorkenntnisse in der Robotik und in einigen Fällen sogar mit erheblichen Sprachbarrieren durchlief das Team im ersten Jahr eine steile Lernkurve.

Omar (Teamkapitän 2011–2013) und sein Freund Ebubekir haben das Robotikteam an der Putnam Science Academy, einem internationalen Jungeninternat in Putnam, Connecticut (USA), gegründet. Sie waren gerade einmal 15, als sie ihre Idee eines Robotikteams dem Direktorat vorstellten, sich finanzielle Mittel sicherten und einen offiziellen Namen festlegten: Robo Mustangs Team 4554.

1. Jahr: Erfahrung
In puncto grundlegende Innovationen stechen die Robo Mustangs unter den anderen FIRST-Robotikteams hervor. Wie viele andere FIRST-Teams wussten sie zu Beginn nichts über Robotik. Mit etwas Unterstützung durch zwei hervorragende Coaches brachten sich die Jungs alles selbst bei. Das erste Jahr verbrachten sie mit Basteln, dem Bau von Robotern und dem Erlernen der Grundlagen des Maschinenbaus.

Sie hatten keine Ahnung, was 3D-CAD eigentlich war und was es bewirken konnte. Das Jahr stand im Zeichen des Lernens, nicht des Gewinnens. Die Robo Mustangs konnten für ihr stundenlanges Engagement und all ihre Arbeit nichts, aber wirklich nichts, vorweisen.

Doch Erfahrung ist der beste Lehrer, und sie erlernten in dieser Zeit die Bausteine der Innovation. Nachdem das Team im ersten Jahr die Grundlagen erlernt hatte, konnte es sich im folgenden Jahr auf die Effizienz konzentrieren.

2. Jahr: Tools
„Als wir begannen, PTC Creo zu verwenden, experimentierten wir eigentlich nur herum“, erzählt Omar. „Der Schüler, der für die Konstruktion zuständig war, begann nach etwa der Hälfte des zweiten Jahres mit dem Programm. Nachdem wir uns damit vertraut gemacht hatten, entwarfen wir den Roboter und erstellten unsere Konstruktion. Und dann fanden wir heraus, dass wir die Tests virtuell durchführen konnten, bevor wir den Roboter bauten! Damit eröffneten sich uns ganz neue Möglichkeiten!

Sobald die Robo Mustangs die Grundlagen verstanden hatten, machten sie rasch Fortschritte. Im zweiten Jahr gewann das Team den prestigeträchtigen INSPIRE Award und war dadurch sofort für die Weltmeisterschaft in St. Louis, Missouri (USA), qualifiziert.

3. Jahr: Effizienz
Im dritten Jahr beherrschte das Team alles so perfekt, dass die Schritte allen Mitgliedern rasch von der Hand gingen. Sie wussten, welche Teile funktionierten, und konnten den Roboter dadurch erheblich schneller bauen.

Und interessanterweise war dieser Roboter auch besser. Die Robo Mustangs standen im dritten Jahr unter extremem Zeitdruck, mit all den Wettbewerben und ihrem normalen Alltag.

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„Zwischen unserer Arbeit im Robotik-Team und für die Schule blieb uns nicht viel Zeit. So konnte nur einer von uns am Design arbeiten. Wir wählten den besten Entwurf aus und legten uns darauf fest. Und er funktionierte.“

Trotz dieses Zeitdrucks qualifizierten sich die Robo Mustangs das zweite Jahr in Folge für die Weltmeisterschaft. Sie hatten nicht nur gelernt, im Team zusammenzuarbeiten, sondern auch, die richtigen Tools effizient zu nutzen.

Hier stellt Omar alle Teammitglieder in den verschiedenen Bereichen vor.

Wie geht es weiter?
Omar Seven ist mittlerweile im zweiten College-Jahr. Er studiert Internationale Beziehungen, denkt aber immer noch gern an seine Erlebnisse in der Robotik zurück. „Es hat Spaß gemacht“, erinnert er sich. „Alle arbeiteten zusammen, lernten voneinander und miteinander. Es ist eine ganz besondere Erinnerung an meine Highschool-Zeit und hat mich sehr geprägt.“

Team 4554

FIRST-Teams zeigen immer wieder, dass am Bau eines Roboters eine ganze Mannschaft von Ingenieuren, Sprechern, Autoren, Konstrukteuren, Technikern usw. beteiligt ist.

Die Robo Mustangs sind aufgrund der Umstände einzigartig. „Als Internatsschüler waren wir ständig zusammen“, erzählt Omar. „Wir hatten alle mit denselben Problemen zu kämpfen und brachten unsere eigenen Erfahrungen mit ein. Einer von uns konnte zu Beginn kein Wort Englisch sprechen und beherrschte die Sprache bei seinem Abschluss fließend. Er war Teamleiter im Robotik-Team. Wir halfen alle zusammen.“

Viele, aber natürlich nicht alle dieser jungen Leute werden später Ingenieure werden. Doch sie alle werden die Schule in dem Wissen verlassen, etwas Großes erreicht zu haben.

Anm. d. Red.: Sie interessieren sich für FIRST in Ihrer Gegend? Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren.

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