Britisches Unternehmen Thinkable baut preisgekröntes Google Glass mit Extra-Power

Motorola entwickelt mit dem HC1 ein Headset-Computer für die Bedienung ohne Hände. Mit einer Kamera über dem rechten Ohr und einem Mikro-Display auf der linken Seite bietet das Gerät über eine Bluetooth- oder WLAN-Verbindung die Möglichkeit, das ganze Internet direkt vor Ihrem Gesicht aufzurufen.

Es versteht Sprachbefehle und reagiert dank eingebautem Gyroskop, Beschleunigungssensor und digitalem Kompass auf Kopfbewegungen. Eine kleine Kopfbewegung reicht also aus, um das Computer-Display zu schwenken, zu kippen, zu zoomen, zu blättern usw.

Falls Sie jetzt denken, dass Sie mit dem Smartphone ungefähr dieselben Ergebnisse erhalten, versetzen Sie sich einmal in die Lage von Einsatzkräften – Militär, Versorgungsanlagen, Telekommunikation, Raumfahrt oder Luftfahrt. Mit dem Headset-Computer haben Sie die Hände für andere Tätigkeiten frei und genießen ein freies Blickfeld. Beispielsweise können Sie damit schematische Zeichnungen abrufen und mit Remote-Experten kommunizieren, während Sie vor Ort Anlagen reparieren. Wie sich zeigt, ist er auch für Schulungsmaßnahmen, Wartungsarbeiten und Simulationsanwendungen zur Optimierung von Inspektionsdauer und -genauigkeit, zur Senkung des Personalbedarfs und zur Verbesserung der Sicherheit äußerst nützlich.

hc1Darüber ist die Gefahr, dass Ihnen der Headset-Computer aus der Tasche fällt und im Schmutz landet, erheblich geringer.

Konstruktionsaufgaben und Auszeichnungen

Der stabile und funktionelle HC1 wurde vom britischen Thinkable Studio entworfen. Mit einem globalen Team von Partnern entwickelte das Team den Headset-Computer in jahrelanger Arbeit von höchster Komplexität und mit mehr als 140 Teilen.

Für den HC1 musste die Gruppe Herausforderungen wie die Sprachqualität selbst in lauten Umgebungen lösen. Der Headset-Computer musste den ganzen Tag bequem zu tragen sein und für Gewicht und Ausgewogenheit optimiert werden. Außerdem musste er mithilfe von austauschbaren Polstern für verschiedene Arbeiter angepasst werden können.

Thinkable optimierte auch die Zubehörteile wie Etuis und Mehrfach-Akkuladegeräte.

Wie kam der HC1 an? Es gewann einen red dot award, eine der höchsten Auszeichnungen für Produktdesign und Innovation weltweit, und darüber hinaus eine ganze Reihe von weiteren Designpreisen.

Ohne INNEO und PTC Lösungen nicht möglich

Als Design-Dienstleiser von Weltrang entwickelt Thinkable Produkte wie den HC1 vom Konzept bis zur Produktion für die Hightech-, Medizintechnik-, Konsumgüter- und Transportindustrie. Nach Angaben des Unternehmens wäre das preisgekrönte innovative Produktdesign ohne die PTC Lösungen, die es dank des autorisierten PTC Partners INNEO einsetzt, nicht möglich gewesen.

„Wir benötigen die richtigen Innovationstools, die wir im gesamten Spektrum der Produktentwicklung einsetzen können, um weiterhin ein wertvoller Partner zu sein und bei der Entwicklung neuer Design- und Entwicklungsstrategien mitzuwirken“, meint Jorg Schlieffers, Gründer und Managing Director von Thinkable Studio.

PTC Creo Advanced Simulation Extension

Eine der wichtigsten Technologien, die bei Thinkable zum Einsatz kommt, ist die PTC Creo Advanced Simulation Extension. Sie unterstützt die Verifizierung und Validierung von Produktdesigns und erweitert die Funktionen von PTC Creo Simulate.

PTC Creo bietet eine Reihe von Simulationsfunktionen:

Mit diesen Zusatzmodulen können die Ingenieure bei Thinkable die Auswirkungen von ausgeprägten nichtlinearen Effekten auf das Verhalten ihrer in Entwicklung befindlichen Produkte näher betrachten. Nun können sie das Produktverhalten schon früh im Entwicklungszyklus in vollem Umfang evaluieren und so die Prozesse straffen, den Bedarf an physischen Prototypen senken und die Produktqualität, -sicherheit und -zuverlässigkeit verbessern.

Weitere PTC Lösungen und effektivere Kommunikation

Als Designfirma positioniert sich Thinkable als Erweiterung der internen Teams seiner Auftraggeber. „Kompatible Tools und gemeinsames Wissen sind wesentliche Einflussfaktoren für unsere Designmethodik und unseren Erfolg“, so Schlieffers. Mit PTC Lösungen wie PTC Windchill PDMLink und PTC Creo kann das Unternehmen effektiver mit seinen Auftraggebern kommunizieren.

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Der Motorola HC1 wurde mit PTC Creo entworfen, entwickelt und simuliert

Quick Links

Was ist PTC Creo?
Demos und Grundlagen

Was ist PTC Windchill?
Demos und Grundlagen

Unternehmen und PTC Creo
Die Vorteile

PTC Windchill PDMLink ist ein Datenmanagementsystem speziell für Arbeitsgruppen wie lokale Designteams. Die Ingenieure und Designer bei Thinkable nutzen es außerdem als zentrales Depot für Modelle und zur automatischen Versionskontrolle. Dort können Kundendaten sicher und genau verwahrt werden.

PTC Creo ist eine preisgekrönte 2D- und 3D-CAD-Software, mit der Teams Produktentwürfe erstellen, analysieren, visualisieren und in nativen PTC Formaten als auch in den Formaten anderer beliebter CAD-Pakete wiederverwenden können.

In dieser einminütigen Animation von Thinkable Studio können Sie das mit dem red dot award ausgezeichnete Design selbst sehen.

 

Bilder: Thinkable.

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