Fahrradkomponentenhersteller strafft Produktteams mit PTC Windchill

1990 gelang es einem japanischen Großunternehmen, das 85 % des Marktes beherrschte, das Fahrradkomponentengeschäft fest für sich zu gewinnen. Vom Antriebsstrang bis zu den Reifen – laut Bike Magazine „waren die meisten Fahrräder nichts anderes als Stahl- oder Aluminium-Ponys, in denen die Teile von Shimano zur Schau gestellt wurden“.

Das Startup-Unternehmen SRAM ließ sich davon nicht beirren. Die Firma aus Chicago hatte eine äußerst innovative Idee und war sich sicher, sich in der Branche durchsetzen zu können. Das Produkt, ein Drehgriffschalter, war ein vollkommen neues Gangschaltungskonzept für Fahrräder. Statt mit einem Hebel am Rahmen oder durch wiederholtes Drücken einer Daumenschaltung können die Fahrer damit, ähnlich wie bei einem Motorrad, einfach den Drehgriff drehen, um hoch- oder herunterzuschalten.

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Die neuen Drehgriffschalter waren schnell, leicht und unzerstörbar – so warb das Unternehmen in einer seiner ersten Anzeigen. Und scheinbar hatte die Fahrradwelt nur darauf gewartet. Bis 1994 hatte SRAM bereits 10 Millionen Schaltungen produziert.

Nach diesem ersten Erfolg entwickelte sich SRAM weiter zu einem der führenden Komponentenhersteller der Welt. In den folgenden 10 Jahren übernahm das Unternehmen andere kleine, aber feine Komponentenhersteller. 1997 erwarb es eine Firma, die Nabenschaltungen herstellte. 2002 kam mit RockShox einer der bekanntesten Hersteller für Mountainbike-Federungen hinzu. 2004 erweiterte ein Bremssystemhersteller die Familie. 2005 kam ein Kurbelgarniturenproduzent hinzu.

SRAM bezeichnet seine Produktpalette heute als Nirwana für den kompletten Antriebsstrang.

Insgesamt erzielt SRAM heute jährlich Umsätze in Höhe von 500 Millionen US-Dollar. Es ist damit der wichtigste Konkurrent von Shimano.

Es gab jedoch auch Rückschläge auf dem Weg zu dieser Führungsposition. Wenn Sie in der Konstruktion und Produktentwicklung arbeiten, wissen Sie, was bei der Übernahme eines anderen Unternehmens geschieht – so attraktiv sein Produktportfolio auch sein mag. Jedes einzelne Unternehmen bringt eigene Prozesse, Datenbestände und Kommunikationstechnologien mit. In Fahrradzeitschriften und im Internet wurde SRAM als unbeirrbarer Komponentenhersteller dargestellt. Doch hinter den Kulissen war Einiges an Koordinationsarbeit zu leisten.

Die neuen Unternehmen, die zu SRAM gehörten, konnten Informationen nur schwer über Abteilungsgrenzen hinweg austauschen, wie Nucleus Research in einem ausführlichen Bericht über SRAM und die PLM-Einführung in dem Unternehmen schrieb. Damit alle Abteilungen reibungslos zusammenarbeiten konnten, „benötigte das Unternehmen eine Lösung, die Prozesse, Technologie und Menschen in einem Informations-Backbone miteinander verbindet und so schlanke Unternehmensstrukturen ermöglicht.“

Wussten Sie schon?

SRAM erzielt dank der Investition in PTC Windchill einen jährlichen Durchschnittsgewinn von 1,3 Millionen US-Dollar. Erfahren Sie mehr über PTC und Produktdatenmanagement.

SRAM erwog zunächst die SAP-Lösung für die Vereinheitlichung der Datenbestände, fand diese allerdings zu transaktions- und entwicklungsorientiert. Bei anderen Lösungen stand das Projektmanagement zu stark im Vordergrund.

PTC Windchill hingegen war ideal.

„Das Unternehmen entschied sich schließlich für die Implementierung von PTC Windchill, da diese Lösung auf die Produktentwicklung ausgerichtet ist, äußerst eng mit dem CAD-System integriert ist und über ein leistungsfähiges Workflow-Modul sowie umfangreiche Basisfunktionen verfügt“, heißt es in dem Bericht. Und das Beste: Für die Implementierung von PTC Windchill waren keine umfangreichen Anpassungen erforderlich.

Der Global PLM Manager Michael Johnson lobt das PTC Produkt dafür, dass gerade das, was für SRAM besonders wichtig war, so stark im Fokus steht. „PTC ist unternehmensorientiert und nicht werkzeugorientiert. Das passt zu unserem einheitlichen PLM-Ansatz für die Geschäftsabläufe. Dieser Aspekt, gemeinsam mit den Funktionen der PTC Tools, hat dazu geführt, dass unsere Wahl ganz klar auf PTC fiel.“

Nach Abschluss der Implementierung von PTC Windchill arbeiten nun 450 Benutzer an 16 Standorten mit einem einzigen System, in dem auf vier Hochleistungs-Servern sämtliche Entwicklungsdaten verwaltet werden. Die Benutzer können überall im Unternehmen schnell und sicher auf Daten zugreifen und sich darauf verlassen, dass die Dateien, mit denen sie arbeiten, auf dem aktuellen Stand sind und nicht überschrieben werden können. SRAM kann außerdem ohne zusätzliches Personal mehr Produkte verwalten.

„Durch Eliminierung redundanter Informationen und verlegter Dokumente können die Ingenieure nun etwa ein bis zwei Stunden pro Woche einsparen“, heißt es in dem Bericht. „Diese erhöhte Effizienz und die Zeiteinsparungen haben dazu geführt, dass nun viermal so viele aktive Projekte gleichzeitig entwickelt werden wie vor der Bereitstellung.“

Fazit: Das Unternehmen genießt dank der Investition in PTC Windchill heute einen jährlichen Durchschnittsgewinn von 1,3 Millionen US-Dollar.

Erfahren Sie mehr über PTC Windchill und darüber, wie Ihr Unternehmen damit effizienter mit seinen wertvollen Konstruktions- und Entwicklungsdaten arbeiten kann.

Erfahren Sie mehr über PTC und Produktdatenmanagement (PDM).

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