Die besten technischen Leiter beobachten die Fertigung mit Argusaugen

Technische Leiter müssen viele Hürden überwinden, bevor sie ein erfolgreiches Produkt auf den Markt bringen können. Darum ist es, wie aus einem aktuellen Bericht von Aberdeen Research hervorgeht, so wichtig, dass die internen Prozesse nicht selbst Teil des Problems sind.

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Der neue Report As-Built vs. As-Designed: Untangling the Web of Inefficiency and Waste around Product Verification beruht auf den Erfahrungen von 125 Befragten. Er untersucht den Produktverifizierungsprozess und deckt auf, wie die erfolgreichsten Unternehmen, die so genannten „Best-in-Class“, „As built“-Daten erfassen und für die technische Entwicklung bereitstellen.

Das ist deshalb so wichtig, weil die Bereitstellung von „As built“-Informationen für Entwicklungsleiter und deren Teams die Unternehmen besser in die Lage versetzt, in Zukunft erfolgreiche Produkte einzuführen. Das behauptet jedenfalls Reid Paquin, ein Forschungsanalyst bei Aberdeen und Verfasser des Berichts.

„Als Entwicklungsleiter müssen Sie mit der Fertigung und dem operativen Geschäft zusammenarbeiten. Sie können nicht einfach ein Produkt entwickeln und es an die Entwicklung schicken und denken, damit sei Ihre Arbeit getan“, erklärt Paquin. „Sie müssen überwachen, wie das Produkt das gesamte Unternehmen durchläuft, denn nur so können Sie in Zukunft noch bessere Produkte entwickeln und die notwendigen Änderungen vornehmen.“

Laut Paquin sind die größten Herausforderungen bei der Produktverifizierung isolierte Datenbanken und das Fehlen von standardisierten Werkzeugen für den Zugriff auf „As built“-Daten und ihren Vergleich mit den Entwurfsdaten.

Im folgenden Diagramm sind die Antworten auf eine einfache Frage dargestellt: Wie erfassen und teilen Sie „As built“-Informationen mit der technischen Entwicklung bzw. dem PLM-System?

Aberdeen

„In der ersten Hälfte des Berichts geht es ausschließlich darum, wie wichtig es ist, diese „As built“-Informationen an die technische Entwicklung zu schicken“, so Paquin. „Die Best-in-Class tun dies, und zwar in allen Werken.“

Laut Paquin ist es extrem wichtig, „As built“-Informationen in allen Werken zu erfassen, da die technische Entwicklung ein Gesamtbild eines möglichen Problems benötigt, um es lösen zu können. Und tatsächlich können Produktentscheidungen, die lediglich auf einer Momentaufnahme des Gesamtbildes beruhen, schädlicher sein, als einfach nichts zu tun.

Welche Möglichkeiten bieten Unterlagen der „As built“-Daten? Die meisten Unternehmen führen einen Vergleich zur Produktverifizierung durch und entwickeln daraus Best Practices. Die Best-in-Class gehen aber noch einen Schritt weiter. Sie nutzen die „As built“-Informationen für weitere Initiativen.

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Wichtige Erkenntnisse
Laut Aberdeen sollten Unternehmen, die nicht nur den Produktverifizierungsprozess, sondern die Geschäftsabläufe insgesamt optimieren möchten, auf Folgendes achten:

Sammeln und verteilen Sie „As built“-Informationen von allen Werken. Dies ist der erste Schritt aller Best-in-Class-Unternehmen. Ohne diese Maßnahme könnten sie keinen der Vorteile genießen.

Implementieren Sie formelle Änderungs- und Stücklistenmanagementprozesse. Diese beiden Prozesse sind unverzichtbar, um sicherzustellen, dass das Produkt die Fertigung erwartungsgemäß verlässt. Nacharbeit, Compliance und Produktfehler.

Der gesamte Prozess muss kontinuierlich aufrechterhalten werden. Dies ist der letzte Schritt – die Erkenntnis, dass Sie immer noch besser sein könnten. Alle Unternehmen sollten sich diese Philosophie zu Eigen machen. Der Produktverifizierungsprozess ist da keine Ausnahme.
Was wird aus Entwicklungsteams, die die Fertigung nicht überwachen und keine „As built“-Datensätze überwachen? Im schlimmsten Fall kommt es zu Produktrückrufen und Gesundheits- und Sicherheitsproblemen. Doch selbst bei weniger weitreichenden Problemen sind die Konsequenzen gravierend.

„Verschwendete Zeit, eine Unmenge an Änderungen, die nicht dokumentiert wurden, Probleme mit der Nachverfolgung und zum Schluss auch noch Qualitätsprobleme“, erklärt Paquin.

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