PTC Creo hilft Team, 2.000 Alternativen für neue Waschmaschine zu erkunden

Falls Sie länger keine Waschmaschine gekauft haben, dürften Sie überrascht sein, was für eine Ausstattungsvielfalt es heute gibt. Laut Consumer Reports haben neue Maschinen ein bisher unerreichtes Wäschevolumen (bis zu 12,7 kg). Moderne Maschinen bieten einen Einweichgang und stärkere Schleudergänge. Über einen USB-Anschluss kann die Gerätesoftware nachträglich aktualisiert werden. (Sie wussten doch, dass Waschmaschinen einen Computer enthalten?)

„Mehr Funktionen bedeuten mehr Komfort“, schreibt die Interessenvertretung in ihrem aktuellen Einkaufsratgeber. „Elektronische Steuerungen ermöglichen die schnelle Auswahl verschiedener Waschgänge und zeigen die verbleibende Laufzeit und den Status an. Automatische Wasch-, Bleichmittel- und Weichspülerzuführungen geben das Pulver oder die Flüssigkeit genau zum richtigen Zeitpunkt zu. Eine Trommel aus Edelstahl oder Kunststoff rostet im Gegensatz zu einer Trommel aus Email nicht. “

Das Waschen wird für Verbraucher immer einfacher und besser. Auf den Herstellern allerdings lastet ein steigender Druck, in immer kürzerer Zeit immer neue innovative Ideen einzuführen.

SPM Engineering in 3D

SPM Engineering ist ein italienischer Hersteller von Frontlader-Waschmaschinen. Das Unternehmen stellte kürzlich eine neue Trommelwaschmaschine vor.

SPM legt Wert auf möglichst frühe Konstruktionstests. Deshalb prüften die Ingenieure schon, als die neue Maschine nur als Entwurf im Computer existierte, die Features der Baugruppe, simulierten die Funktion und lösten Probleme schon lange vor dem Bau physischer Prototypen.

 

Große Leistung auf kleinstem Raum

Die neue Maschine von SPM sollte leichter und effizienter sein, weniger Wasser verbrauchen und eine größere Trommelkapazität als frühere Modelle haben – und das alles in einem standardmäßigen, für Waschmaschinen üblichen Gehäuse.

Gleich zu Beginn definierte das Team bei SPM die Kunststofftrommel, die Gegengewichte und die Aufhängung mit Position und mechanischen Eigenschaften von Federung und Dämpfung.

Geänderte Bemaßungen bedeuten natürlich, dass alte Konstruktionsaufgaben neu gelöst werden müssen. So könnte die größere Trommel beim Drehen unvorhergesehen die festen Teile der Maschine berühren, falls eine Waschladung eine Unwucht aufweist.

Die Ingenieure bei SPM mussten noch eine andere Herausforderung bewältigen. Wenn sie die aggressiven Termine einhalten wollten, mussten sie parallel arbeiten, ohne dadurch zusätzliche Probleme wie Durchdringungen und unerwartete Abhängigkeiten zu verursachen.

3D optimal nutzen

Um einen effizienten Entwicklungsfortschritt zu erreichen, nutzte das SPM-Team PTC Creo als Konstruktionstool. Mit der 3D-CAD-Lösung von PTC konnte es lange, bevor physische Prototypen gebaut wurden, bereits digitale Prototypen der Modelle erzeugen.

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Mithilfe der PTC Creo Advanced Assembly Extension (AAX) konnte das komplette Team gleichzeitig effektiv am Produkt arbeiten. Dank PTC Creo AAX konnte SPM ein Skelettmodell der kompletten Maschine erzeugen und so eine Top-Down-Umgebung für die Konstruktion schaffen. Im Skelettmodell wurden Konfigurationsregeln definiert und die gemeinsame Geometrie bereitgestellt, sodass jeder unbesorgt an einzelnen Features der Gesamtmaschine arbeiten konnte.

„Mit PTC Creo AAX werden alle Produkt schnell und einfach am Bildschirm zusammengebaut“, berichtet Ennio Sartor, President und CEO von SPM Engineering. „Alle Änderungen am Entwurf werden automatisch in der gesamten Pipeline übernommen, sodass Missverständnisse zwischen Konstruktions- und Entwicklungsteams ausgeschlossen ist.“

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Quick Links

Was ist PTC Creo?
Demos und Grundlagen

Top-Down-Konstruktion
Concurrent Engineering

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Simulationstools von PTC

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Mit PTC Creo AAX können die Teammitglieder darüber hinaus während der Arbeit vereinfachte, geometrielose Baugruppen herunterladen. Das ist besonders dann hilfreich, wenn sie ihre Arbeit im Kontext des Gesamtprodukts sehen möchten, ohne das System mit Daten zu belasten, die für die Konstruktion selbst eigentlich nicht benötigt werden.

Das Ergebnis?

Das SPM-Team entwickelte, testete und änderte die neue Waschmaschine in 3D, bevor der erste physische Prototyp gebaut wurde. Und das Beste: Der Entwurf war in wenigen Wochen fertig, wobei mehr als 2.000 eigenständige Lösungen getestet wurden – mit einem manuellen Prozess ein Ding der Unmöglichkeit.

Laut Sartor automatisieren die PTC Lösungen den Konstruktionsprozess bei SPM immer mehr, sodass das Unternehmen sowohl die Arbeits- als auch die Prototypenkosten senken konnte. Aber nicht nur die Kosten sinken. Auch die Konstruktionsdauer ist dank der PTC Lösungen um 30 % kürzer geworden.

Da der technische Vorsprung bei jedem neuen Waschmaschinenmodell nur von kurzer Dauer ist, wird das SPM in Zukunft noch oft zugute kommen. In Forschung und Entwicklung müssen immer wieder neue Ideen ausgearbeitet und getestet werden, damit das Unternehmen auch weiterhin der Konkurrenz voraus ist.

Bilder und Videos: SPM Engineering.

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