Aberdeen Research: Die Vorteile virtueller Prototypen ausschöpfen

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Simulationen sollten frühzeitig und häufig durchgeführt werden. Das ist die Kernaussage des Aberdeen Research Reports Unlocking Product Innovation with Virtual Prototypes.

In dem Dokument sind die Erfahrungen von mehr als 1.000 Produktentwicklungsexperten zusammengefasst. Außerdem wird untersucht, was die erfolgreichsten Konstrukteure – die so genannten Best-in-Class – vom Durchschnitt unterscheidet.

In der Praxis gibt es laut dem Bericht verschiedene Faktoren, die sich auf das Produktverhalten auswirken. Durch die Komplexität moderner Produkte wird es sogar noch schwieriger, zu verstehen, wie all die Komponenten miteinander interagieren.

Im folgenden Diagramm ist dargestellt, wie das Problem bei den Best-in-Class gelöst wird.

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Die Best-in-Class verwenden laut Aberdeen um 55 % eher als ihre Mitbewerber Simulationstools, die das Produktverhalten auf Systemebene untersuchen. Dadurch erhalten sie guten Einblick in die Interaktion der Komponenten untereinander. Darüber hinaus evaluieren sie mit 42 % höherer Wahrscheinlichkeit als ihre Mitbewerber mehrere physikalische Kräfte gleichzeitig.

„Auf diese Weise wissen sie genau, wie sich das fertige Produkt in der Praxis verhalten wird“, heißt es in dem Bericht. „Mithilfe der Analyseergebnisse können die Unternehmen Tradeoff-Entscheidungen treffen, um den Entwurf zu optimieren, die Innovation zu maximieren und die Profitabilität zu steigern.“

Verifizierungs- und Validierungspraktiken der Best-in-Class
Der fertige Entwurf muss noch einen Endabnahmeprozess durchlaufen. Aberdeen Research hat darüber hinaus mehrere Praktiken ermittelt, mit denen die Best-in-Class den Validierungsprozess unterstützen.

„Die Best-in-Class verknüpfen gleich zu Beginn die Konstruktionsanforderungen mit einem Testfall. Dadurch werden die Anforderungen deutlicher, während es zugleich einfacher ist, festzustellen, ob sie erfüllt wurden. Der Testfall kann sowohl bei Simulationstests als auch bei physischen Tests verwendet werden. Die Best-in-Class verwenden mit 72 % höherer Wahrscheinlichkeit als ihre Konkurrenten zunächst einen virtuellen Prototyp zur Validierung der Anforderungen“, so Aberdeen weiter. „Anschließend nutzen sie die gewonnenen Ergebnisse für das Testlabor. Anhand der Simulationsergebnisse können die Techniker einfacher feststellen, wo am wahrscheinlichsten ein Fehler auftritt, und ihre Sensoren entsprechend platzieren. Das spart viel Zeit, da die Sensorpositionen nicht manuell berechnet werden müssen.“

Darüber hinaus befinden sich die Sensoren dadurch höchstwahrscheinlich am optimalen Ort, um Bereiche mit Verbesserungsbedarf zu überwachen. Und schließlich wird die Zusammenarbeit noch dadurch optimiert, dass das Testlabor die Ergebnisse der physischen Tests an die Analytiker weitergibt, sodass diese ihre Simulationsmodelle weiter verbessern können. Im folgenden Diagramm ist die Zusammenarbeit zwischen Testlabor und Analyseabteilung bei den Best-in-Class im Vergleich zu den durchschnittlichen Unternehmen dargestellt.

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Wichtige Erkenntnisse und Empfehlungen
Was bedeutet all das für Sie? Der Bericht von Aberdeen Research schließt mit den folgenden Empfehlungen zur Verbesserung virtueller Prototypen:

  • Führen Sie Simulationen parallel zur Konstruktion durch, um bessere Einblicke in das Produkt zu gewinnen und bessere Entscheidungen zu treffen. Konzentrieren Sie sich auf die Validierung, die Problemidentifizierung und die Optimierung.
  • Analysieren Sie mithilfe von Simulationen auf Systemebene das realistische Verhalten, und evaluieren Sie zugleich mehrere physikalische Kräfte. Dadurch erhalten Sie einen umfassenderen virtuellen Prototyp, der die Beurteilung der Funktion des Produkts in seiner tatsächlichen Einsatzumgebung ermöglicht.
  • Fördern Sie die Zusammenarbeit zwischen Testlabor und Analyseabteilung. Dadurch wird die Testphase gestrafft, und die Simulationsmodelle werden kontinuierlich optimiert.

„Die Summe dieser Maßnahmen wird es Produktentwicklungsteams ermöglichen, ein höheres Maß an Innovationskraft zu erreichen, was die Profitabilität der Produkte über kurz oder lang erhöhen wird“, so Aberdeen weiter.

In diesem kurzen Video sehen Sie, wie der PTC Kunde College Park mithilfe von Simulationstechnik die Lebensqualität vieler Menschen verbessert.

Auf dieser Seite finden Sie weitere Informationen über PTC Creo Simulate. Und auf dieser Seite finden Sie Berichte über viele Unternehmen, die bereits PTC Simulationtechnik einsetzen.

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