Hochwertige Produkte kosten weniger mit simulationsgesteuerter Konstruktion

Angesichts der unsicheren Wirtschaftslage müssen Unternehmen jeden Vorteil nutzen, der sich ihnen bietet, um profitabel zu sein. Der Wettbewerbsdruck ist hart, und der Wettlauf um eine möglichst schnelle Markteinführung ist in vollem Gange. Frühzeitige und häufige Simulationstests können die Kosten senken, die Markteinführung beschleunigen und die Profitabilität erhöhen, wie eine Studie von Aberdeen Research ergab.

Laut Aberdeen macht es die steigende Produktkomplexität schwierig, diesen Druckfaktoren seitens des Wettbewerbs etwas entgegenzusetzen, weil die Ingenieure genau wissen müssen, wie ihre Produkte sich in der Betriebsumgebung verhalten werden. Tradeoff-Entscheidungen sind aufgrund der Menge oft nicht möglich, und häufig bleibt keine Zeit, mögliche Optionen auszuloten. Um weitere Einblicke in die Auswirkungen von Entscheidungen zu gewinnen, sind entsprechende Werkzeuge erforderlich. Best-in-Class-Unternehmen haben eine Reihe von Strategien implementiert, mit denen sie auf Anhieb die richtige Entscheidung treffen können. Simulationen spielen dabei eine entscheidende Rolle. Die Best-in-Class-Unternehmen unterstützen ihre Simulationen mit folgenden Maßnahmen:

  • Bereitstellung von Ressourcen und Schulungen, um eine korrekte Durchführung der Simulationen sicherzustellen
  • Gleichzeitige Beurteilung einer breiteren Palette von physikalischen Gesetzen
  • Einblick in die Ergebnisse für das Management

Durch diese Maßnahmen werden diese Unternehmen eher in der Lage sein, ihre Produkte pünktlich auf den Markt zu bringen, die Produktkosten zu senken und die Qualitätsvorgaben zu erfüllen.

Simulationstechnik ist zwar äußerst leistungsstark, doch um das ganze Potenzial zu erschließen, ist eine entsprechende Infrastruktur erforderlich. Das bedeutet, dass die richtigen Prozesse für die richtigen Teammitglieder zur Verfügung stehen müssen sowie dass kontinuierliche Verbesserung unterstützt und Wissen verwaltet wird.

Einer der größten Unterschiede zwischen den führenden Unternehmen und solchen mit Nachholbedarf ist, dass sie ihre Mitarbeiter durch gezielte Förderung unterstützen und dafür sorgen, dass diese über das nötige Wissen verfügen, um die Vorteile der Simulation nutzen zu können. Die Softwareanbieter haben die Benutzerfreundlichkeit zwar verbessert, doch eine gewisse Hilfestellung ist gerade am Anfang viel wert. Abbildung 9 zeigt, wie Unternehmen ihre Mitarbeiter für die Verwendung von Simulationen schulen.

Aberdeen Diagramm

Die Best-in-Class-Unternehmen bieten am ehesten Schulungen an und stellen Mitarbeiter ein, die sich mit Simulationen auskennen. Diese neu eingestellten Mitarbeiter können den Rest des Entwicklungsteams ausbilden und anleiten. Im Vergleich zu Unternehmen mit Nachholbedarf gibt es bei den führenden Unternehmen auch eher Mentorenprogramme. Außerdem lassen sie in Zusammenarbeit mit dem Testlabor überprüfen, ob die Simulationsmodelle die Ergebnisse der Testdaten akkurat widerspiegeln. Unternehmen mit Nachholbedarf tun hingegen kaum etwas, um ihren Mitarbeitern ein erfolgreiches Arbeiten mit Simulationstechnik zu ermöglichen. Es gibt kein entsprechendes Ausbildungsprogramm bzw. sie setzen voraus, dass die vorhandenen Kenntnisse im Team ausreichend sind.

Diese Ergebnisse zeigen, dass sich Investitionen in Mitarbeiterschulungen und in das notwendige Knowhow lohnen, damit die Vorteile der Simulation auch wirklich zum Tragen kommen. Mit dem entsprechenden Wissen sind die Mitarbeiter besser für die Verwendung von Simulationen als Konstruktionswerkzeug gerüstet. Damit können sie bessere Entscheidungen treffen, was wiederum zu profitableren Produkten führt.

In diesem kurzen Video erfahren Sie mehr über die Simulationslösungen von PTC:

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