PTC und Hightech: UbiQuoss liefert 10-Gigabit-Internetzugang für Privathaushalte

Während Sie an Ihrem Computer mit 10 Megabit pro Sekunde (Mbps) warten, bis das Youtube-Video geladen ist, das Sie unbedingt sehen müssen, stellen Sie sich Folgendes vor: In Südkorea surft man bereits mit Geschwindigkeiten von 1 Gigabit pro Sekunde (Gbps). Das ist etwa 100-mal schneller als Ihre Verbindung. Und mittlerweile arbeitet man dort bereits an den 10 Gigabit.

Bei solchen Übertragungsraten ist ein Kinofilm in wenigen Sekunden heruntergeladen. Cloud-Computing, Videokonferenzen und Onlinespiele werden dadurch ebenfalls viel attraktiver.

Derartige Geschwindigkeiten sind nur mit einem Glasfasernetzwerk und Spezialgeräten zu erreichen. Ein vermittlungsseitiger Netzabschluss (OLT, Optical Line Termination) steuert die elektrischen Signale beim Anbieter. Eine Optical Network Unit (ONU) bzw. eine Optical Network Termination (ONT) empfängt die Signale in einem oder mehreren Haushalten.

10G

10G EPON Optical Line Terminal (OLT 9500) mit hoher Dichte und Kapazität. Bild: UbiQuoss.

UbiQuoss aus der südkoreanischen Hauptstadt Seoul ist ein wichtiger Anlagenbauer für die koreanischen Hochgeschwindigkeitsnetze. Gemeinsam mit Telekommunikationsunternehmen, Kabelanbietern und Regierungsbehörden hat das Unternehmen eine unglaublich schnelle Infrastruktur aufgebaut. UbiQuoss genießt hohes Ansehen und erzielt ansehnliche Gewinne. 2013 verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 58 % auf insgesamt 115,8 Millionen US-Dollar.

Um sich für die Zukunft der Telekommunikation und die immer höheren Geschwindigkeiten zu wappnen, entwickelte UbiQuoss im vergangenen Jahr einen leistungsstarken OLT, der 10G-Signale unterstützt.

OLT

Unterstützte Netzwerkoptionen für den OLT 9500. Bild: UbiQuoss.

Das High-End-Gerät bietet eine überragende Ausstattung mit Speicher, Steckplätzen für die optische Schnittstelle, Stromversorgung und einer Reihe von anderen Komponenten. Dies ist ein Grund, warum UbiQuoss als Konstruktionssoftware PTC Creo wählte.

Da das Unternehmen den Zeitaufwand und die Kosten für die Produktentwicklung möglichst gering halten möchte, benötigte UbiQuoss ein 3D-CAD-System (bis dahin hatten die Ingenieure in 2D gearbeitet) und ein modernes System für die Verwaltung sämtlicher Daten.

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Unternehmen und PTC Creo Die Vorteile

Mit PTC Creo kann das Team bei UbiQuoss umfangreiche Baugruppen schneller entwerfen und ändern. Die Software unterstützt die Top-Down-Konstruktion, bei der die Ingenieure Skelettmodelle und Unterbaugruppen erzeugen können. Für das Team ist das von Vorteil, denn alle Mitglieder können gleichzeitig an einem eigenen Modellabschnitt arbeiten, ohne sich Gedanken machen zu müssen, dass sie sich gegenseitig in die Quere kommen könnten.

Da UbiQuoss nun PTC Creo verwendet, ist auch die Einführung eines PDM-Systems (Produktdatenmanagement) wie PTC Windchill PDMLink kein Problem mehr. Durch Produktdatenmanagement können die Konstrukteure sicherstellen, dass sie stets mit der aktuellen Version einer Datei arbeiten. Auch das Suchen nach Dateien und Dateiversionen wird dadurch erleichtert. Und es ist ausgeschlossen, dass die Teammitglieder gegenseitig ihre Arbeit überschreiben.

Ein weiterer wesentlicher Vorteil für das Team: PTC Creo ermöglicht die strukturmechanische Prüfung des 3D-Entwurfs. So müssen weniger physische Prototypen hergestellt werden, was während der Entwicklung viel Geld spart.

„PTC Creo bietet flexible Workflows und eine intuitive Benutzeroberfläche. Wir haben seit dem Upgrade auf PTC Creo die Konstruktionsdauer um 10 % verkürzt und die Fehlerzahl um 15 % gesenkt“, so der Entwicklungsleiter K.S. Byeon.

Insgesamt konnte UbiQuoss die Kosten für die Konstruktion seit der Einführung von PTC Creo um ganze 8 % senken.

Wenn Sie mehr über Firmen lesen möchten, die mit PTC Creo arbeiten, lesen Sie die Erfahrungsberichte unserer Kunden aus Elektronik und Hightech.

Anm. d. Red.: PTC Creo kann die Zusammenarbeit zwischen MCAD- und ECAD-Teams stärken und dafür sorgen, dass Konstruktionsfehler früher erkannt und behoben werden. Hier ein Beispiel:

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