Mehrwert durch die Wiederverwendung von Legacy-Daten

Verwenden Sie bereits seit einer Weile CAD-Software? Und Ihr Unternehmen? Falls ja, verfügen Sie wahrscheinlich über eine Vielzahl an CAD-Modellen, die Sie bei einem Update Ihrer CAD-Umgebung weiterverwenden möchten. Es gibt drei grundlegende Workflows für die Migration von Legacy-Daten:

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1. Alles auf einmal, bevor das Team mit der Verwendung des neuen CAD-Tools beginnt
Dies ist vielleicht die sicherste, gleichzeitig aber auch die zeitintensivste Methode. Da alles konvertiert wird, gibt es keine Unklarheiten in Bezug auf Versionen oder Kompatibilitätsprobleme, weil das Team das neue CAD-Tool noch nicht verwendet. Viele Unternehmen konvertieren wirklich alles für den Fall, dass sie es einmal gebrauchen könnten. Daher ist diese Verfahrensweise recht langsam.

2. Bei Bedarf, wenn die Arbeit an Entwürfen die Wiederverwendung spezifischer älterer Teile erforderlich macht
Dies ist nicht unbedingt die schnellste Methode, da die Benutzer häufig vergessen, wie sie Teile migrieren und Probleme beheben können, wenn sie diese Prozesse nicht ständig durchführen. Diese Ad-hoc-Methode bietet oftmals nicht dasselbe Maß an Qualitätskontrolle, das ein gezielterer Ansatz mit sich bringt.

3. Irgendwas dazwischen
Wichtige vorhandene Teile werden alle auf einmal konvertiert, da sie sofort verfügbar sein müssen. Der Rest wird nach Bedarf konvertiert. Dieser Ansatz birgt dieselben Vor- und Nachteile der beiden anderen Workflows, ist für viele Projektteams jedoch realistischer und stärker kontrolliert.

PTC Creo 3.0 bietet eine weitere Alternative: keine Konvertierung. Mit der PTC Unite Technologie können Konstrukteure 3D-Modelle, die mit SolidWorks, CATIA oder NX erstellt wurden, direkt anzeigen und bearbeiten. Nachdem ein Modell mithilfe von Unite geöffnet wurde, kann es in PTC Creo Parametric, PTC Creo Direct, PTC Creo Simulate und PTC Creo Options Modeler bearbeitet werden. Schließlich werden SolidWorks-, CATIA- und NX-Dateien direkt geöffnet oder importiert. Inventor- und Solid Edge-Dateien werden importiert. Letzten Endes sind Sie in der Lage, die nicht aus Creo stammenden Teile in dem Format zu speichern, in dem sie erstellt wurden. Und für all dies ist keine Lizenz für die zur ursprünglichen Erstellung verwendete Software erforderlich.

Dies wirkt sich auf vorhandene Daten und auch auf die Art und Weise aus, wie Sie mit Partnern zusammenarbeiten, die möglicherweise nicht PTC Creo verwenden. Wenn Sie beispielsweise in einer Umgebung mit zahlreichen verschiedenen CAD-Tools arbeiten, können Sie die PTC Tools verwenden, um eine Baugruppe mit Teilen zu erstellen, die ursprünglich in NX und SolidWorks erstellt wurden. Es findet keine Konvertierung statt und es wird keine andere Version des Originals erstellt. Und das Beste ist: Wenn ein Partner Änderungen an einem NX-Teil vornimmt, nachdem Sie es in einer PTC Creo 3.0 Baugruppe verwendet haben, können diese Aktualisierungen automatisch in PTC Creo übernommen werden. Und wenn Sie das NX-Teil ändern, können Sie es wahlweise im NX-Format oder in PTC Creo speichern, je nachdem, was für Ihr Projekt am meisten Sinn macht. Diese Multi-CAD-Umgebung funktioniert ganz ohne Konvertierungen, bei denen die Konstruktionsabsicht verloren geht oder Probleme mit den Konvertern auftreten können.

Es gibt wichtige Unterschiede zwischen dem Öffnen und Importieren von Teilen in PTC Creo 3.0. Letzten Endes sind Sie in der Lage, Geometrie direkt und ohne Einsatz eines neutralen Formats wie STEP zu importieren, was bedeutet, dass der Entwurf die Konstruktionsabsicht stärker reflektiert, als dies mit STEP möglich ist. Wenn Sie ein nicht aus PTC Creo stammendes Teil importieren, erstellen Sie ein neues Geschäftsobjekt. Wenn Sie hingegen ein nicht aus PTC Creo stammendes Teil öffnen, verwenden Sie die Originaldatei in ihrem ursprünglichen Format und greifen über die PTC Software und nicht mittels Erstellung eines neuen Geschäftsobjekts darauf zu. Durch den Import von Daten werden diese dupliziert, wenn sie nativ geöffnet werden hingegen nicht. Also stellt sich die Frage: importieren oder öffnen? Sie müssen zunächst die Art und Weise berücksichtigen, wie Sie mit Partnern zusammenarbeiten, um zu ermitteln, welche Verfahrensweise im jeweiligen Fall die beste ist, da es in beiden Fällen Auswirkungen auf das Datenmanagement zu bedenken gilt.

Die Funktionalität von Unite wird mit den einzelnen PTC Creo 3.0 Versionen erweitert, daher sind nicht alle Funktionen sofort verfügbar. Mit der anfänglichen Version können Sie SolidWorks-, CATIA-, NX- und Inventor-Modelle importieren; schließlich werden Sie in der Lage sein, auch aus Solid Edge zu importieren. In späteren Versionen können Sie diese Format einfach öffnen und Konvertierungen bei Bedarf durchführen.

Mit Unite können Sie den Mehrwert vorhandener Daten nutzen und mit Partnern zusammenarbeiten, unabhängig davon, welche CAD-Entwicklungswerkzeuge diese verwenden. Auf diese Weise werden Produktivitätsverbesserungen und Datenaustausch gleichzeitig ermöglicht. Machen Sie sich schon jetzt Gedanken darüber, wie Ihr erweitertes Entwicklungsteam davon profitieren kann.

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