Konstruktionsprüfungen: das vergessene Problem

Wahrscheinlich steht bei Ihnen an jedem Wochentag eine Konstruktionsprüfung auf dem Plan.

Das behauptet jedenfalls Chad Jackson, Hauptanalyst bei Lifecycle Insights und Autor des neuen eBooks „Vermeiden von Verschwendung, Verzögerungen und Risiken bei Konstruktionsprüfungen“. Laut Jackson nehmen Produktentwickler jeden Monat an 20,5 Konstruktionsprüfungen teil – also ungefähr einer pro Arbeitstag.

Und das bei kleinen Unternehmen! In größeren Unternehmen müssen Mitarbeiter jeden Monat an bis zu 57 Konstruktionsprüfungen mitwirken – das sind fast drei am Tag!

„Das ist ein großes Problem, von dem Ingenieure und Nicht-Ingenieure gleichermaßen betroffen sind“, schreibt er. „Im schlimmsten Fall fließt die gesamte Produktivität in die Bewältigung von Problemen bei Konstruktionsprüfungen statt in den eigentlichen Entwicklungszyklus.“

Woher hat Jackson diese Zahlen? Aus der Design Validation and Review Study 2014, einer Umfrage unter 286 Entwicklern, Managern, Vorständen und anderen im Bereich der Produktentwicklung (siehe dazu die Details und Ergebnisse in dieser Infografik im PDF-Format).
Überraschenderweise fordert Jackson nicht, die Zahl der Konstruktionsprüfungen zu reduzieren. Er weist darauf hin, dass ihr Anstieg darauf zurückzuführen ist, dass immer mehr Mitarbeiter im gesamten Unternehmen in den Prüfungszyklus eingebunden werden. Und das ist positiv zu bewerten.

Wo bei einer Konstruktionsprüfung früher Ingenieure ihren Kollegen Feedback gaben, sind heute Vorstände, Fertigungsmitarbeiter, Serviceteams und viele andere daran beteiligt – und jeder bringt in einem frühen Entwicklungsstadium nützliches Wissen in die Produktkonstruktion ein. Tatsächlich sind laut Jackson für je 100 Entwicklungs- und CAD-Experten 123 andere Personen ohne CAD-Kenntnisse in den Konstruktionsprüfungsprozess eingebunden.

Und dennoch bleiben Barrieren bestehen, und zwar so viele, dass Jackson sie als das „vergessene Problem“ der Produktentwicklung bezeichnet. Vielleicht sollte man eher „Probleme“ sagen, da damit Sicherheitsgefährdungen, die Kommunikation mit dem nativen CAD-System, die gemeinsame Nutzung von inkompatiblen Formaten und noch viele weitere Schwierigkeiten gemeint sind. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass der Mehraufwand dafür, dass alles reibungslos läuft, meist allein beim Konstruktionsingenieur bleibt.

Trotz aller Vorteile einer breiteren Einbindung in die technische Entwicklung – Konstruktionsprüfungen können doch auch echte Produktivitätsbremsen werden, die alle von ihren eigentlichen Aufgaben abhalten.

In seinem eBook geht Jackson näher auf die Ergebnisse der Design Validation and Review Study 2014 und ihre Bedeutung ein und untersucht, wie sich Konstruktionsprüfungen im Laufe der Zeit entwickelt haben und dadurch weniger beherrschbar geworden sind.

Aber keine Sorge, er schlägt auch Lösungen für Unternehmen vor, die ihre Konstruktionsprüfungen wieder effektiver machen möchten.

Wenn Sie mehr erfahren möchten, laden Sie das eBook „Vermeiden von Verschwendung, Verzögerungen und Risiken bei Konstruktionsprüfungen“ herunter.

Vermeiden von Verschwendung, Verzögerungen und Risiken bei Konstruktionsprüfungen (Englisch)

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