Flexible Modellierung – Unternehmensprofil: IRX Innovations ermöglicht Lesen auch bei großer Helligkeit

Schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts fanden Wissenschaftler heraus, dass Partikel mithilfe von Strom bewegt werden können. Als sie ein konstantes Stromfeld an Wasser anlegten, stellten sie fest, dass sich die in der Flüssigkeit suspendierten Lehmpartikel zerstreuten. 200 Jahre später nutzen sie dasselbe Prinzip, um eBooks herzustellen, die genau wie Tinte auf Papier aussehen.
Natürlich mussten dazwischen einige technische Probleme gelöst werden. Beispielsweise gab es 1807 noch keine Transistoren und integrierten Schaltungen, um die Partikel halbwegs präzise bewegen zu können. Doch selbst nachdem diese technischen Hürden überwunden waren, gab es noch das Problem, wie ein Verklumpen der Partikel in der Flüssigkeit vermieden werden konnte.

Auf seiner Website erklärt IRX Innovations, wie dieses letzte Problem durch die Wissenschaft gelöst wurde: „Zu Beginn der 1990er-Jahre fanden Ingenieure am MIT die Lösung: Sie füllten kleine Kapseln (Ballons) mit einer zähflüssigen Flüssigkeit und Partikeln. So können sich die Partikel zwar noch bewegen, sind aber durch die Wand der Kapsel in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt.“

Wenige Jahre später beschichteten Wissenschaftler Kunststofffolien mit den Kapseln und lenkten mithilfe von einfachen segmentierten Leiterplatten das Material gezielt über den Kunststoff. Nun musste diese „e-Ink“ nur noch auf Dünnschichttransistoren aufgebracht werden, und der Rest ist Geschichte.

Elektronisches Papier von IRX

Elektronisches Papier von IRX

Royal Philips Electronics brachte 2004 mit dem Sony Librie den ersten eBook-Reader mit e-Ink-Display heraus. Das Schwarzweiß-Gerät, das wie Tinte auf Papier aussieht, sah genau wie eine Zeitung aus und war gut zu lesen, selbst bei hellem Licht – etwas, wozu kein Computerbildschirm in der Lage war.

Darüber hinaus war es bistabil. Das bedeutet: So lange sich das Bild nicht ändert, wird kein Strom verbraucht. Das bedeutete einen wichtigen Durchbruch, und innerhalb weniger Jahre strömten die ersten eBook-Reader auf den Markt.

Und die Ingenieure hinter der Technologie? Viele von ihnen stehen heute hinter IRX Innovations B.V., einem Unternehmen, das auch heute den technologischen Fortschritt vorantreibt.

Das vom IRX-Team entwickelte erste elektronische Papier-Display

Das vom IRX-Team entwickelte erste elektronische Papier-Display

IRX Innovations aus dem niederländischen Eindhoven stellt revolutionäre reflektierende und bistabile Display- und intelligente Glas-Technologie für Unternehmen her, die die Lesbarkeit und Ergonomie ihrer Produkte verbessern möchten.

Aktuell entwickelt das Team von IRX eine neue, innovative Farblösung mit der unternehmenseigenen Elektroosmose-Technologie für e-Ink-Displays, bei der drei Schaltebenen übereinander liegen. Jede Ebene kann elektrisch zur gewünschten Farbe (Cyan, Magenta oder Gelb) schalten oder 100 % transparent sein. Für ein weißes Bild werden beispielsweise alle drei Ebenen transparent. Das Licht durchdringt alle Ebenen und wird von einer dahinter liegenden reflektierenden Fläche reflektiert. Dadurch entsteht eine extreme Helligkeit, viel höher, als mit den bisherigen Systemen möglich ist. Um eine bestimmte Farbe zu generieren, wird die notwendige Menge an Farbpartikeln in den einzelnen Ebenen von der Technologie gesteuert. Das Ergebnis ist ein ähnliches Farbverhalten wie bei gedrucktem Papier.

Sie können sich vorstellen, dass ein Unternehmen, das solche bahnbrechenden Entwicklungen macht, auch intern auf eine hervorragende Ausstattung achtet. Darum verwenden die Ingenieure PTC Creo.

IRX hat sich für PTC Lösungen entschieden, um seine Produktentwicklungsfähigkeiten zu verbessern. Insbesondere wollte das Unternehmen eine Technologie, mit der kürzere Produktentwicklungszyklen und eine bessere Visualisierung neuer Produktkonzepte möglich sein sollten.

Und IRX erwarb nicht nur PTC Creo, sondern implementierte auch zwei leistungsstarke Erweiterungen: PTC Creo Flexible Modeling Extension (FMX) und  PTC Creo Advanced Assembly Extension (AAX).

Mit der PTC Creo Flexible Modeling Extension können Geometrie und Features aus jeder Quelle ausgewählt und bearbeitet werden, ohne dass die Konstruktionsintelligenz verloren geht. So kann das Team bei IRX schnell Konstruktionsalternativen ausloten und sogar späte Änderungen problemlos umsetzen, sodass Konzepte in Rekordzeit zum Prototyp weiterentwickelt werden.

PTC Creo AAX ermöglicht die Planung von Baugruppenstrukturen und die bessere Verwaltung der Baugruppenkonstruktion.

Das Ergebnis? Laut IRX Innovations hat sich die Zusammenarbeit und Kommunikation mit verteilten Entwicklungspartnern verbessert, während die Teamarbeit und Top-Down-Konstruktion erheblich vereinfacht wurden.

Und das Beste: Die Entwicklungszeit ist so kurz wie noch nie.

„Mit PTC Creo können wir die Zeit zwischen neuen Konzeptideen und den ersten Rapid Prototypes um 20 bis 30 % verkürzen“, berichtet Jan van de Kamer, Vice President Product Development. „So können wir unseren Marktanteil halten und ausbauen – alles dank PTC Creo.“

Wenn Sie mehr über PTC Creo FMX und Einsatzmöglichkeiten in Ihrem Entwicklungsteam erfahren möchten, besuchen Sie unser Ressourcencenter zur flexiblen Modellierung.

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