Der peinlichste Collaboration-Fehler aller Zeiten

Erinnern Sie sich noch daran, als die NASA 1998 den Mars Climate Orbiter ins All schoss, um die Atmosphäre des Roten Planeten zu erforschen? Der Orbiter sollte außerdem als Verbindungsstation für die Übertragung von Signalen vom Polar Lander zurück zur Erde dienen. Die Hoffnungen auf eine genaue Untersuchung des Planeten waren hoch.

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[/one_third]Der Start wurde groß inszeniert, doch als die Leitstelle der NASA den Kontakt zum Orbiter verlor, war die Sorge groß. Es stellte sich heraus, dass die Sonde in der oberen Atmosphäre des Mars verglüht war, und zwar wegen eines Einheitenfehlers: Ein Programm hatte Daten in nicht metrischen englischen Pfund statt in metrischen Newton übertragen, die ein anderes Programm erwartet hatte. Dieser Rechenfehler hatte zur Folge, dass der Orbiter dem Mars zu nah kam und verglühte.

Die Nachrichten titelten Metrisches Durcheinander, NASA Flop, Sonde wegen einfachem Rechenfehler verloren und Mathefehler bringt NASA-Sonde zum Absturz. Schließlich übernahm ein Unterauftragnehmer die Verantwortung für die unterlassene Konvertierungsprüfung. Doch das Image des Raumfahrtprogramms war beschädigt.

Ihre Produkte sind vielleicht nicht ganz so komplex (und Fehler werden nicht ganz so intensiv an die Öffentlichkeit gebracht), aber die Prinzipien sind dieselben. Sie müssen eine Umgebung schaffen, in der die Teams unabhängig voneinander arbeiten können, wenn das von Vorteil ist, aber regelmäßig alles aus verschiedenen Quellen zusammenführen können, um sicherzugehen, dass wirklich alles zusammenpasst und den Spezifikationen entspricht.

In der heutigen Welt setzt sich der Trend zum „Design Anywhere, Build Anywhere“ immer mehr durch. Die Kontrolle über die in den Zwischenschritten eingesetzten Werkzeuge geht dabei immer mehr verloren. Sie verwenden vielleicht PTC Creo, aber Ihre Partner nicht. Ihr Unternehmen wächst möglicherweise durch Akquisitionen von Firmen, die andere CAD-Technologien nutzen als Sie. Ist es sinnvoller, dass jeder dasselbe CAD-System nutzt, oder sollte jeder das bevorzugte Werkzeug einsetzen? Die Frage ist oft nicht, ob eine Konsolidierung auf ein einzelnes CAD-System sinnvoll ist, sondern ob sie überhaupt möglich ist. Ja, ein einzelnes CAD-Tool kann aus Sicht der IT kostengünstiger sein, wenn man den internen Support und die Hardware betrachtet. Auch die Wiederverwendung von Entwürfen und Komponenten wird dadurch erleichtert. Aber ist diese Strategie immer die richtige? Vielleicht nicht. Konstrukteure werden in den im Unternehmen verwendeten Tools geschult, sodass sie damit sehr effizient und innovativ arbeiten können.

Wenn Ihr Projektteam in einer heterogenen Umgebung arbeitet, in der jeder mit einer nativen CAD-Lösung arbeitet, wie lassen sich dann einige der Vorteile einer homogenen Umgebung erreichen? In PTC Creo 3.0 kann die Unite Technologie die Zusammenarbeit verbessern, unabhängig von dem Format, in dem die Daten erzeugt wurden. Die Benutzer können die Konstruktionsdaten öffnen, bearbeiten und aktualisieren.

Die Benutzer können native CATIA-, NX- und SolidWorks-Teile und -Baugruppen öffnen, ohne Drittanbietersoftware anschaffen oder installieren oder Daten konvertieren zu müssen. PTC Creo 3.0 sorgt für reibungslose Collaboration-Workflows, wodurch die Arbeit effizienter wird und Fehler vermieden werden. Die Unite Technologie macht es möglich, dass diese unterschiedlichen CAD-Formate direkt in den PTC Creo Applikationen wie PTC Creo Parametric, PTC Creo Direct, PTC Creo Simulate und PTC Creo Options Modeler verwendet werden können.

Stellen Sie sich die Auswirkungen auf das Concurrent Engineering vor. Ihre Ingenieure könnten native CAD-Daten von Zulieferern oder Partnern einbinden, ob diese nun in PTC Creo erstellt wurden oder nicht, und zwar sobald die Daten verfügbar sind. Niemand muss warten, bis die Daten im neutralen Format vorliegen, und die Konstruktionsabsicht geht nicht verloren. Es gibt keine zeitaufwendigen Konvertierungen und keine abgeleiteten Dateiformate. Was vielleicht am wichtigsten ist: Unite kann Sie benachrichtigen, wenn ein Kollege die Geometrie in einem CATIA-, SolidWorks- und Siemens NX-Teil aktualisiert hat, sodass Sie in PTC Creo Parametric direkt entsprechend handeln können. Die Arbeit geht nicht verloren. Die Zusammenarbeit kann mit den aktuellen Konstruktionsdaten fortgesetzt werden. Sie können diese Multi-CAD-Baugruppen im Format eines Zulieferers speichern, sodass dieser ebenfalls weiterarbeiten kann.

Vor 15 Jahren war das Problem der NASA kein CAD-Problem, sondern ein Problem mit der Zusammenarbeit. Es gab keine Möglichkeit (und auch keine Bemühungen, Möglichkeiten zu schaffen), zu testen, ob die Ergebnisse einer Subroutine als Eingabe für eine andere geeignet waren. Sie musste den Verlust einer 125-Millionen-USD-Mars-Mission hinnehmen und machte sich international zum Gespött. Beim CAD geht es darum, ob Lasche A in Schlitz B passt. Die PTC Creo Unite Technologie kann helfen, diese Schnittstellen zu beherrschen, unabhängig vom Format der Originaldaten.

Anm. d. Red.: In diesem kurzen Video spricht die NASA über einen anderen, erfolgreichen Star des Mars Orbiter:

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