Simulation im Einsatz: GE Healthcare

Vor etwas mehr als einer Woche gab die US-amerikanische Food and Drug Administration grünes Licht für das neueste Bildgebungsprodukt von GE Healthcare, den Revolution CT.

Wie jeder Computertomograph erzeugt auch der Revolution mithilfe von Röntgenstrahlen Querschnittsaufnahmen des Körpers. Doch er ist schneller, mit einer niedrigeren Strahlendosis und einer Bewegungskorrektur wie bei einer normalen Kamera. Das Unternehmen stellt sogar die Behauptung auf, der Revolution CT könne eine Schichtaufnahme pro Herzschlag anfertigen.

Damit können medizinische Fachkräfte genaue Bilder selbst von schwierigen Patienten anfertigen, beispielsweise Patienten mit hoher Pulsfrequenz, Implantaten aus Metall und Klaustrophobie. Laut GE Healthcare bietet die Technologie auch Vorteile für besonders empfindliche Personengruppen wie Kinder, Trauma- oder Schlaganfallpatienten.

GE-Healtcare-Revolution-CT-Image

Bild: GE Healthcare Revolution CT

Falls Sie schon einmal einen Computertomographen gesehen haben, wissen Sie, dass es sich dabei um eine große, röhrenförmige Maschine handelt. Im Inneren des großen Rings, dem so genannten Gantry, befinden sich die Röntgenröhren und -detektoren, die sich mit großer Geschwindigkeit drehen, während der Patient mittig durch das Gerät gleitet. Ein Computer erfasst die resultierenden Bilder und erzeugt daraus ein 3D-Modell der inneren Strukturen und Organe des Patienten.

Hier können Sie einen interessanten Blick ins Innere eines Gantrys aus einer älteren Maschine von GE werfen. Dieses Gerät erreicht Geschwindigkeiten von bis zu vier Umdrehungen pro Sekunde:

Aus technischer Sicht wird deutlich, dass für einen Computertomographen ein erheblicher Koordinationsaufwand für Teile, Mechanik, Optik, Elektronik und natürlich Behördenauflagen anfällt. Hinzu kommt umfangreiche Technik für Datenerfassung und -verarbeitung. Sie ahnen es bereits: Diese Maschinen sind mit Preisen von bis zu 2 Millionen USD nicht gerade günstig.

Um die Kosten zu senken und die Innovation zu fördern, setzt GE Healthcare PTC Lösungen wie PTC Creo Simulate ein.

Mithilfe von PTC Creo Simulate (und PTC Creo Parametric) können die Ingenieure bei GE Healthcare das Gewicht und die Kosten optimieren, während sie arbeiten. Das bedeutet: Sie können ein Teil oder eine Baugruppe entwerfen, unter Belastungsbedingungen testen und prüfen, wie sich das Modell unter realen Bedingungen verhält. Anschließend können sie den Entwurf anpassen und im Handumdrehen die Ergebnisse anzeigen.

Mithilfe von Simulationstools kann das Team von GE Healthcare auf mehrere Iterationen von physischen Prototypen verzichten und Fehler frühzeitig ausmerzen. Das senkt die Kosten, verbessert die Qualität und verkürzt die Entwicklungsdauer.

„Die erfolgreiche Implementierung von PTC Lösungen hat die Qualität unserer Arbeit und die Effizienz in meiner Abteilung erheblich verbessert“, berichtet Stéphane Borrel, CAD-Leiter und leitender Maschinenbauingenieur. „Wir können diese Lösung nur empfehlen.“

Anm. d. Red.: GE Healthcare ist eines von zahlreichen Unternehmen, die wir Ihnen in den kommenden Wochen vorstellen werden und die Simulationen direkt in der 3D-CAD-Umgebung durchführen. Bis dahin sollten Sie sich einen Platz in einem unserer 25-minütigen Webcasts mit Demonstrationen von PTC Creo Simulate und der Möglichkeit reservieren, unseren Experten live Fragen zu stellen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, melden Sie sich also gleich an!

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