CAD-Konsolidierung: IT-Produktivität und Best Practices in der technischen Entwicklung fördern

Die Konsolidierung all Ihrer CAD-Tools in einer einzigen Software-Suite spart bares Geld in offensichtlichen Bereichen wie Lizenzgebühren, Schulungen und Wartung. Sie kann jedoch auch der Produktivität in der technischen Entwicklung und allgemein den Best Practices im Unternehmen zu Gute kommen.

Einige Fakten:

Produktivität in der technischen Entwicklung
Bei einer aktuellen Umfrage stellte sich heraus, dass das erneute Erstellen von CAD-Daten und Konvertierungsprobleme die häufigsten Engstellen im Entwicklungsprozess sind. Die Studie ergab, dass ein durchschnittlicher Ingenieur vier Stunden pro Woche mit dem Importieren und Reparieren von Daten aus verschiedenen inkompatiblen CAD-Systemen verbringt. Außerdem wissen wir, dass Ingenieure im Durchschnitt etwa 50 % ihrer täglichen Arbeitszeit tatsächlich in einem CAD-System arbeiten. Unternehmen, die diesen Konvertierungsaufwand eliminieren, können die CAD-Produktivität also effektiv um 20 % steigern.

IT in der technischen Entwicklung
Bei der IT in der technischen Entwicklung explodieren jedes Mal die neuen Zuständigkeiten und Aufgaben, wenn das Unternehmen ein neues CAD-System einführt. Die IT-Abteilung muss die CAD-Software bei jeder neuen Version testen, optimieren und inkompatible Konstruktionsdaten korrigieren. Außerdem muss das IT-Team unter Umständen die CAD-Softwareschnittstellen und die Datenformate aktualisieren. Darüber hinaus muss es dafür sorgen, dass die Integrationsmodule der CAD-Software mit den anderen Softwareprodukten wie PDM/PLM- und Fertigungssystemen funktionieren.

Mehrere CAD-Systeme sorgen auch für eine Zusatzbelastung des IT-Helpdesk. Häufig müssen für jeden Softwaretyp ein bis zwei Experten festgelegt und geschult werden, sodass die Abteilung weniger flexibel über ihre Mitarbeiter verfügen kann.

Andererseits macht die CAD-Konsolidierung die IT in der technischen Entwicklung produktiver. Ein Team, das nur eine CAD-Plattform unterstützt, genießt folgende Vorteile:

  • Identifizierung, Definition und Optimierung von Prozessen für mehrere Funktionen und Standorte; dadurch wird die Effizienz in der Produktentwicklung optimiert, was dem gesamten Unternehmen zu Gute kommt
  • Methoden, die die Wiederverwendung, Weiterverwendung und Standardisierung von Komponenten und Entwürfen fördern
  • Höhere Benutzerproduktivität und schnellere Einführung durch umfassendes Wissen in einem einzigen CAD-System
  • Identifizierung, Priorisierung und Entwicklung von internen, unternehmensspezifischen Softwareanpassungen, die arbeitsintensive oder regelmäßige Tätigkeiten automatisieren.

Best Practices
Eine Best Practice ist nichts anderes als ein Prozess, der sich bewährt hat. Es gibt viele Möglichkeiten, Best Practices zu identifizieren und zu definieren. Zudem sind Best Practices häufig je nach Unternehmen, Industrie und Produkt unterschiedlich. Sie können sich sogar je nach verwendetem CAD-System unterscheiden.

Best Practices gehen oft mit Kompromissen und dem Abwägen von Optionen einher. Angenommen, Sie benötigen eine Pumpe für ein Fahrzeug, das Sie gerade entwickeln. Entscheidungskriterien sind der Druck, die Temperatur, die Materialien, die Abstände und die Kosten. Eine Best Practice kann Richtlinien bereitstellen, mit denen Sie in kürzester Zeit die richtige Pumpe auswählen können, häufig unter Verwendung von Vorzugslieferanten und -komponenten.

In einer konsolidierten CAD-Umgebung können IT-Ressourcen in der technischen Entwicklung abgestellt werden, um weitere Best Practices wie Design Anywhere/Build Anywhere, Design for Manufacture, Design for Service usw. zu identifizieren und zu unterstützen

Bestimmte Prozesse sollten im CAD-System verankert werden. „Design Anywhere“ ist beispielsweise nur dann wirklich effektiv, wenn die verschiedenen Teams und Standorte, die daran beteiligt sind, ein und dasselbe CAD-System verwenden. „Design for Manufacturability“ lässt sich am besten durch die Verwendung von bevorzugten Fertigungsfunktionen und -prüfungen fördern, die während der Konstruktion im CAD-System zur Verfügung stehen.

Die Unterstützung eines einzigen CAD-Systems hilft der IT in der technischen Entwicklung, detaillierte, an die Situation angepasste Best Practices zu definieren, die die Produktivität in der technischen Entwicklung insgesamt erheblich steigern.  Eine umfassende Palette von Best Practices, die idealerweise in einem einzigen CAD-System implementiert sind, sorgt dafür, dass die Lieferbestandteile der verschiedenen Teams stets den gesamten Produktentwicklungsprozess berücksichtigen.

Bei mehreren CAD-Systemen müssen die IT-Teams der technischen Entwicklung zu viel Zeit für einfache Routineaufgaben aufwenden, sodass nie Zeit bleibt, um die komplexen Probleme und Verbesserungen anzugehen, für die sie eigentlich gedacht sind. Durch die Konsolidierung auf ein einziges CAD-System können Unternehmen das Fachwissen dieser Teams besser nutzen und neben sinkenden Lizenzgebühren und Supportkosten von vielen weiteren Vorteilen profitieren.

Anm. d. Red.: Wenn das IT-Team Ihrer technischen Entwicklungsabteilung erfahren möchte, wie PTC Creo die CAD-Standardisierung erleichtern kann, sollte es sich das folgende Video ansehen:

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