Schließen von Konstruktionslücken durch Konsolidieren von CAD-Software

Es gibt bezüglich der Verwendung von Konstruktionswerkzeugen zwei Betrachtungsweisen. Beim Ansatz „ein Tool pro Team“ geht man davon aus, dass ein Team die Konstruktion mit einem einzelnen CAD-System bis zum Abschluss und zur Fertigungsfreigabe bringt, und zwar so, dass alle Meilensteine eingehalten werden.

Was außerhalb des Teams geschieht, interessiert das Team nicht.

In Unternehmen, die diesen Ansatz vertreten, finden sich häufig zwei, drei oder noch mehr CAD-Systeme. Auf den ersten Blick mag es scheinen, dass jedes Team seine Ziele erreicht. Doch in Wahrheit treten Lücken zu Tage, die das Unternehmen mehr kosten könnten, als man denkt. Viel mehr.

Ein zweiter Ansatz lautet „ein Tool pro Unternehmen“. Dies bezeichnet man auch als konsolidierte Ansicht. Dabei arbeiten die Teams an allen Standorten mit denselben Tools und demselben System. Dadurch schließen sich die Lücken, was für alle von Vorteil sein kann.

Stellen Sie sich die folgenden Situationen und die entsprechenden Alternativen vor:

Konzeptentwicklung – Konzeptmodelle werden häufig in einem eigenständigen Tool erstellt. Die Lücke tritt erst dann zu Tage, wenn die Idee reif ist für die Detailkonstruktion. Im Allgemeinen müssen die Ingenieure das Modell dann in ihrem eigenen bevorzugten Konstruktionswerkzeug erneut erstellen.

Die Alternative? Die Konzeptentwickler können mit digitalen Skizzier-, Konzept- und Rendering-Tools arbeiten, die dann in der nächsten Entwicklungsphase weiterverwendet werden können, sodass die Ingenieure das Konzept nicht neu interpretieren und erstellen müssen.

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Werkzeugkonstruktion und -fertigung – Bevor die Produktfertigung aufgenommen werden kann, müssen zunächst die passenden Werkzeuge entworfen und hergestellt werden. Die Werkzeugkonstruktion findet oft ebenfalls in einem eigenständigen Tool statt. Die Lücke zwischen Detailkonstruktion und Werkzeugbau wird zum Problem, sobald von einem der beiden Teams Änderungen vorgenommen werden.

Die Alternative? Produktkonstruktion und Werkzeugbau erfolgen im selben System wie die Detailkonstruktion. Auf diese Weise werden Änderungen am Produktentwurf direkt im Werkzeugentwurf gekennzeichnet. Alle arbeiten nahtlos zusammen.

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Simulation – Simulationsexperten verwenden oft eigene Tools, um die Geometrie vor den digitalen Produktprüfungen zu vereinfachen. Das entlastet das Hauptsystem und spart Zeit. Allerdings geht wieder Zeit verloren, da das Team seine Erkenntnisse dem Entwicklungsteam mitteilen muss, das die Änderungen dann wiederum in das Originalmodell einarbeitet.

Die Alternative? Die Simulationsexperten verwenden dasselbe Tool wie die Konstruktionsingenieure, um vereinfachte Modelle anzufertigen und erweiterte Analysen durchzuführen. Und das Beste: Die Simulationsexperten können den Entwurf direkt ändern und wieder an das Entwicklungsteam weitergeben – alles in ein und demselben nativen Format.

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Technische Dokumente – Dokumentationsteams erzeugen anhand der Entwicklungsmodelle präzise technische Illustrationen und Animationen. Diese Abbildungen werden häufig in eigenständigen Tools angefertigt. Dadurch entsteht eine Lücke zwischen dem Produktentwurf und den zugehörigen Dokumenten.

Die Alternative? Die Dokumentationsabteilung kann mit denselben Tools, die auch das Entwicklungsteam verwendet, Illustrationen und Animationen erstellen. Auf diese Weise stehen dem Dokumentationsteam die Produktentwicklungsdaten noch während der Entwicklung in vollem Umfang zur Verfügung.

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Angebote – Bei der Erstellung technischer Angebote müssen oft Unterauftragnehmer einbezogen, Berechnungen durchgeführt, Lösungen konfiguriert und neue Auswahlmöglichkeiten entwickelt werden. Wenn das Angebotsteam ein anderes CAD-System nutzt als die technische Entwicklung, können Kommunikationslücken zwischen der Detailkonstruktion und dem Angebotsprozess entstehen.

Die Alternative? Die Ingenieure, die das Angebot anfertigen, nutzen dieselben benutzerfreundlichen Konstruktionswerkzeuge und -daten wie die Konstrukteure im Unternehmen. Dadurch wird eine maximale Wiederverwendung von Komponenten erreicht.

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Inbetriebnahme – In bestimmten Branchen ist die Inbetriebnahme von zentraler Bedeutung. Das Team stellt dabei in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden und den Entwicklungsteams sicher, dass alle Systeme und Komponenten die betrieblichen Anforderungen des Kunden erfüllen. Dabei werden verschiedene Techniken und Verfahren eingesetzt, um jede operative Komponente des Projekts zu prüfen, zu inspizieren und zu testen. Diese Teams nutzen oft eigene CAD-Tools für Spezialgebiete wie Anlagenlayout, Installationsverfahren und Testvorbereitung.

Die Alternative? Den für die Inbetriebnahme zuständigen Ingenieuren werden dieselben Tools zur Verfügung gestellt, die auch das Entwicklungsteam nutzt. Auf diese Weise können sie die Konstruktionsdaten im Unternehmen in vollem Umfang mit verwenden. Dadurch wird eine maximale Wiederverwendung von Komponenten erreicht. Darüber hinaus kann auf diese Weise auch die Herstellung der erforderlichen Dokumentation erleichtert werden.

Konsolidierung ist nicht immer die richtige Lösung. Doch in Unternehmen, die sich für eine einzige Produktentwicklungssoftware entscheiden, sind die Vorteile nicht nur für das Entwicklungsteam spürbar.

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