Flexible Modellierung – Unternehmensprofil: Specialized Bicycle Components

Specialized Bicycle Components stellte vor Kurzem seine neuen Modelle für 2014 vor. Die Fahrräder sind schneller, mit steiferen und leichteren Rahmen und einer verbesserten Federung. Außerdem wurden Aufbewahrungen für Wasserflaschen, Schläuche und Werkzeug fest in den Rahmen integriert.

Sie finden alle neuen Produkte hier.

Das Team war wirklich äußerst fleißig. Das ist nicht überraschend, wenn man bedenkt, dass das Unternehmen zu den beliebtesten Herstellern von Wettkampf- und Freizeiträdern in den Vereinigten Staaten gehört.

Wir sahen uns genauer an, welche Rolle PTC Creo in der Produktentwicklung spielt, insbesondere die PTC Creo Flexible Modeling Extension (FMX), die im Zuge des Upgrades auf PTC Creo Anfang des Jahres eingeführt wurde.

„Das Entwicklungstempo und die Anzahl der Innovationen, die das Unternehmen dieses Jahr einführen kann, sind das direkte Ergebnis des hervorragenden Entwicklungsteams und der Verwendung von PTC Creo“, meint Robert Egger, Creative Director bei Specialized. Das Ergebnis zeigt sich in Modellen wie dem 2014 Epic, einem Cross-Country-Rennrad, das sich durch eine innen liegende Kabelführung und eine moderne Federungstechnologie wie den optimierten Mini-Brain-Stoßdämpfer hinten auszeichnet.

Die Komponenten und Entwürfe werden im Unternehmen selbst entwickelt oder von externen Anbietern bezogen. Und hier kann die flexible Modellierung eine große Hilfe sein.

„Wir arbeiten eng mit unseren Zulieferern zusammen, tauschen Entwürfe und Daten untereinander aus, um für unsere gemeinsamen Kunden ein optimales Ergebnis zu erreichen“, erzählt Robb Jankura, Mountainbike-Entwicklungsleiter und erfahrener PTC Creo Benutzer. Die Zulieferer stellen die 3D-Modelle ihrer Komponenten oft in Form von neutralen Dateien zur Verfügung, in denen die Konstruktionsabsicht entfernt wurde.

Die Ingenieure und Designer bei Specialized binden diese „dummen“ Modelle während der Entwicklung in die Baugruppenmodelle ein.

Früher war die Bearbeitung neutraler Dateien äußerst zeitintensiv. Deshalb kennzeichneten die Ingenieure die Änderungen oft mit Textkommentaren oder roten Linien, die Spielraum für Interpretationen ließen und manchmal zur Folge hatten, dass die überarbeiteten Modelle der Zulieferer fehlerhaft waren.

Nun verwenden die Ingenieure und Designer bei Specialized PTC Creo FMX, um „dumme“ Volumenmodelle von Zulieferern zu bearbeiten. Dabei müssen sie sich keine Gedanken mehr darüber machen, in welchem CAD-System das Modell ursprünglich erstellt wurde. Sie können sogar native CAD-Modelle ändern, ohne sich mit der Konstruktionsabsicht auseinanderzusetzen.

„Da wir uns keine Gedanken um Dateitypen und die Formate der verschiedenen Zuliefererkomponenten machen müssen, kann die Fahrradkonstruktion insgesamt viel schneller als früher abgeschlossen werden“, so Jankura.

Das Ergebnis sind Fahrräder und Equipment, die perfekt auf den Fahrer zugeschnitten sind. Mit PTC Creo schafft Specialized mehr in weniger Zeit.

„Späte Konstruktionsänderungen können wir jetzt in zwei bis drei Stunden umsetzen. Früher hätten wir dafür zwei bis drei Tage gebraucht“, so Ross Galson, CAD-Administrator bei Specialized.

Mit PTC Creo konnte das Unternehmen die Produktivität laut Galson um 20 bis 30 % steigern – gerade rechtzeitig für die neue Modellreihe für 2014.

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