Das sollten Studenten der Ingenieursstudiengänge wissen: Das Gesamtbild

Sie wollen Ingenieur werden. Sie wissen, dass Sie bei einem Fortune 500-Unternehmen oder vielleicht einem spannenden Startup arbeiten möchte. Sie möchten interessante Probleme lösen und einen echten Unterschied bewirken. Was Sie vielleicht noch nicht wissen, ist, wie Sie diese Ziele am besten erreichen. Interessiert es Ihren zukünftigen Arbeitgeber, dass Sie an einem optionalen Fertigungs-Workshop teilgenommen haben? Beeindruckt das Seminar über globale Fertigung irgendjemanden? Ist ein Kurs für technische Redakteure reine Zeitverschwendung? Im vergangenen Sommer sind wir der Frage, was Studenten der Ingenieursstudiengänge wissen sollten, mit einigen Experten nachgegangen. Wir zogen Entwicklungsmanager, Fakultätsleiter und unsere eigenen hochrangigen Ausbildungsmanager zu Rate. Die meisten unserer Experten vertreten die Ansicht, dass die heutigen Ingenieure das Gesamtbild verstehen sollten. Sie müssen ihre Lösungen in einer voll vernetzten Welt an den Mann bringen. Die Besten von ihnen verstehen das Gesamtbild. Hier sehen Sie eine Zusammenfassung der Interviews. Über die Links gelangen Sie zu den vollständigen Interviews:

  • Joe Graney, Technischer Direktor bei Santa Cruz Bicycles. Viele Menschen träumen davon, für diesen visionären Mountainbike-Hersteller zu arbeiten, doch laut Graney ist nicht jeder dafür geeignet. Er sucht innovative Leute, die Ideen vermitteln können, organisiert sind und ihre CAD-Tools beherrschen.
  • Hillary Davis, Leitende Personalreferentin, und Stephanie Trevino, Operations Manager bei Stryker Medical. Sie suchen nach Kandidaten, die Teamarbeit aus Erfahrung kennen, eine Fremdsprache beherrschen, gute Kommunikationsfähigkeiten besitzen und betriebswirtschaftliche Zusammenhänge verstehen – und natürlich über eine solide ingenieurstechnische Ausbildung verfügen.
  • John Mannisto, Technischer Direktor bei Whirlpool.  Sie möchten für ein Unternehmen arbeiten, das jedem geläufig ist? Laut Mannisto ist es hilfreich, sich mit den branchenüblichen Tools, CAE und modellbasiertem Systems Engineering auszukennen und zu wissen, wann man Stellung beziehen muss.
  • Alister Fraser, Senior Education Program Manager für Nordamerika. Fraser, der auf die Erfahrung von PTC aus der Arbeit mit 27.000 Kunden zurückgreifen kann, ist der Meinung, dass man sich besser auf eine zukünftige Tätigkeit in der technischen Entwicklung vorbereiten kann, wenn man die Veränderungen und Herausforderungen kennt, mit denen sich Unternehmen heutzutage auseinandersetzen müssen (Fraser nennt unsere Zeit deshalb auch die „dritte industrielle Revolution“). Welche Herausforderungen das sind? Digitalisierung, Globalisierung, Regulierung, um nur einige Wenige zu nennen.
  • Gerald Fine, Ph.D., Leiter des EPIC an der Boston University. Fine ist sich bewusst, dass es durchaus am Ausbildungskonzept der Hochschule liegen kann, wenn Absolventen schlecht vorbereitet in die Arbeitswelt starten. Er arbeitet für das neue EPIC-Programm, das die ingenieurstechnische Ausbildung durch praktische Erfahrungen ergänzt. Am EPIC erlernen Studenten in einer optimal ausgestatteten Anlage, Produkte zu erfinden, herzustellen und zu verkaufen.
  • Gary Lamit, Leiter Mechanical Engineering am De Anza College. Lamit unterrichtet seit mehreren Jahrzehnten und ist Vorsitzender eines Programms, das regelmäßig Studenten an Arbeitgeber im Silicon Valley vermittelt – Firmen wie Apple Computer, Tesla Motors und Hewlett-Packard. Wie Fine an der Boston University steht auch für Lamit im Vordergrund, die Studenten an den Hochschulen besser auf die Berufswelt vorzubereiten. Welche Strategien er dabei verfolgt? Dass CAD mehr als nur ein Tool ist, dass man die Entwicklungen in der Industrie verfolgen und Online-Kurse für Spezialbereiche in Anspruch nehmen sollte.

Ein kleiner Denkanstoß: Wie wäre es mit etwas Engagement für Ausbildungsprogramme, die jungen Leuten eine Berufsausbildung in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sowie Selbstsicherheit, Wissen und Lebenskompetenzen vermitteln? PTC engagiert sich unter anderem für folgende Programme:

John Stuart von PTC geht näher darauf ein…

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