Stettler Kunststofftechnik: Spritzgusskonstruktion mit Flexible Modeling Extension (FMX)

„Wir sprechen Kunststoff.“

So lautet der Slogan von Stettler Kunststofftechnik.

Das deutsche Unternehmen hat sich auf den Polymer-Spritzguss spezialisiert, einen Fertigungsprozess, bei dem durch Einspritzen von heißem Kunststoff in eine Form Teile hergestellt werden. Und auch, wenn diese Vorgehensweise vom Prinzip her nichts anderes ist, als geschmolzenes Wachs oder Gelatine in eine beliebige Form zu füllen, weiß jeder, der in der Fertigung tätig ist, dass die Spritzgusskonstruktion viel, viel komplizierter ist.

An welcher Stelle wird der Kunststoff in die Form gefüllt? Wurde die Materialschrumpfung berücksichtigt? Die Wanddicke? Die Trennlinien? Beeinträchtigen beim Abkühlen spitze Ecken die Festigkeit des Materials, sodass im fertigen Teil Spannungen auftreten?

Stettler Kunststofftechnik kann auf 30 Jahre Erfahrung mit der Beantwortung genau dieser Fragen zurückblicken. Das Unternehmen entwickelt komplexe technische Kunststoffteile für Kunden in der Automobil- und Elektroindustrie sowie im Maschinenbau. Dabei realisiert Stettler die Ideen seiner Kunden.

„Wir entwickeln alle Prozesse so, dass bei optimaler Bauteilgestaltung durch unser Team eine reibungslose und wirtschaftliche Serienproduktion möglich ist“, heißt es auf der Website des Unternehmens.

Was ist das Geheimnis der perfekten Umsetzung von Kundenvorstellungen? Zusammenarbeit. Hier kommen PTC Creo und die Flexible Modeling Extension (FMX) ins Spiel.

„Von unseren Kunden erhalten wir Modelle aus CATIA oder Unigraphics“, erzählt Karsten Dempert, ein Produktentwickler bei Stettler. „Glücklicherweise ist PTC Creo für die Bearbeitung von Modellen aus anderen CAD-Tools und -Formaten hervorragend geeignet.“

In PTC Creo FMX wählen die Ingenieure einfach die gewünschte Geometrie mit allen Konstruktionselementen wie Rundungen und Mustern aus und bearbeiten diese, unabhängig davon, mit welcher Software der Entwurf ursprünglich erstellt wurde. Die Konstruktionsintelligenz bleibt dabei erhalten.

Laut Dempert optimiert sein Team die Entwürfe dann für die Fertigung. Anschließend wird der Entwurf wieder an den Kunden geschickt, damit dieser sich ein genaues Bild davon machen kann, was er erhalten wird. Damit ist die Zusammenarbeit zunächst abgeschlossen. Nun fügt der Kunde ggf. seine Änderungen hinzu, schickt den Entwurf zurück, und so geht es weiter, bis ein endgültiger Entwurf gefunden ist.

In diesem Video geht Dempert ausführlicher auf die Vorteile von PTC Creo und FMX in Verbindung mit den INNEO Startup Tools ein. Ich habe die wichtigsten Punkte unter dem Video kurz zusammengefasst:

Dempert erklärt in dem Video: „Wir setzen PTC Creo Parametric und die PTC Creo Flexible Modeling Extension in Verbindung mit den INNEO Startup Tools ein.

Wir erhalten viele externe Daten. Unsere Kunden senden uns CAD-Modelle aus CATIA oder Unigraphics. Mit den flexiblen Modellierungsfunktionen können wir diese Modelle perfekt an unsere Bedürfnisse anpassen. Wir nehmen an den erhaltenen Modellen umfangreiche Änderungen vor, um die Anfertigung hochpräziser Spritzgusskomponenten zu ermöglichen. PTC Creo ist für die Bearbeitung von Modellen aus anderen CAD-Tools und -Formaten hervorragend geeignet.

Die gemeinsame Benutzeroberfläche und einheitliche Benutzerführung in PTC Creo, inklusive PTC Creo Parametric und PTC Creo View, sowie der problemlose Wechsel zwischen direktem und parametrischem Modellieren bedeuten eine sehr kurze Schulungsphase. Jeder Mitarbeiter kommt sehr schnell mit den neuen Anwendungen und Erweiterungen zurecht.

Das neue Benutzererlebnis, die Multifunktionsleisten-Oberfläche, hat uns sehr gut weitergeholfen, da alle Mitarbeiter mit denselben Oberflächen arbeiten und sich sehr schnell zurechtfinden. Dadurch haben wir mit PTC Creo eine sehr gute Zeitersparnis.“

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