PTC strafft die Produktentwicklung bei MEI

Tief unter der Schmiere und den Bremsbelägen, die die Bremsen in Ihrem Auto funktionsfähig machen, befindet sich der Gestängesteller. Einige von Ihnen arbeiten im Fahrzeugbau und wissen, was das ist. Für diejenigen unter Ihnen, die erst, wenn das Quietschen der Bremsen zu laut wird, in die Werkstatt fahren, möchte ich es grob erklären.

Der Bremsbelag besteht aus einer Schicht von vorwiegend synthetisch hergestellten Aramiden, die auf die Bremsbacken aufgebracht werden. Diese greifen in die Bremsentrommel, sobald Sie das Bremspedal betätigen. Dadurch werden Sie langsamer.

Bremsbeläge verschleißen im Lauf der Zeit. Der Abstand zwischen den Bremsbacken und der Bremsentrommel muss dann natürlich entsprechend angepasst werden. Der Gestängesteller ist dazu da, diesen wachsenden Abstand auszugleichen. Manche Gestängesteller müssen vom Fahrer oder einem Mechaniker manuell eingestellt werden. Andere arbeiten automatisch.

Die meisten von uns müssen uns nie mit solchen Dingen befassen. Es gibt aber einen PTC Creo Kunden, der sich in den letzten 40 Jahren fast ausschließlich mit diesem Thema beschäftigt hat: Madras Engineering Industries.

MEI Brake Components

MEI Brake Components

MEI hat seinen Firmensitz im indischen Chennai (Madras) und ist weltweit für seine Gestängesteller bekannt. Und so unscheinbar diese Bauteile auch sein mögen – die Kundenliste von MEI ist voller Giganten wie TATA, Ashok Leyland, Volvo Eicher, Daimler India und KAMAZ.

Darüber hinaus hat MEI in den letzten Jahren das Angebot erweitert und bietet nun neben Gestängestellern auch neue Produkte an, die einen immer größeren Anteil am Umsatz haben. Dies sind Produkte wie Kupplungskraftverstärker, Bremsverschleißsensoren und Federspeicherbremsen. Um ein reibungsloses Wachstum sicherzustellen und zu erreichen, dass die Produkte so zuverlässig wie bisher bleiben und höchsten Sicherheitsstandards genügen, hat MEI einen anspruchsvollen Qualitätssicherungsprozess ausgearbeitet.

MEI-3 Glücklicherweise verwendet MEI PTC Creo. MEI führte die PTC Creo Advanced Assembly Extension ein, um Baugruppenvarianten möglichst schnell anfertigen zu können. Gemeinsam mit einem PTC Partner implementierte das Unternehmen außerdem PTC Windchill PDMLink, migrierte seine Altdaten zu PTC Windchill, erstellte Projektvorlagen für den unternehmenseigenen APQP (Advanced Product Quality Process) und definierte Produktklassifikationen für die Verwaltung der Teilebibliotheken.

Das Ergebnis? Das Unternehmen kann folgende Ergebnisse vermelden:

  • Um 40 % kürzere Konstruktionszykluszeit dank PTC Creo, dadurch niedrigere Kosten und höhere Effizienz
  • 40 % weniger Zeitaufwand für die Suche nach Produkt- und Projektinformationen
  • 20 % weniger erneute Dateneingaben

MEI ist nur ein Beispiel für PTC Creo Kunden, die PDM als Ergänzung für ihren Produktkonstruktionsprozess implementierten und beeindruckende Ergebnisse damit erzielten. In diesem Blog finden Sie in den kommenden Wochen viele weitere interessante Informationen.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Creo Kunden und getagged , , , , , , , , , , , . Bookmarken: Permanent-Link. Trackbacks sind geschlossen, aber sie können Kommentieren.

Einen Kommentar schreiben

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Benötigte Felder sind mit * markiert

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Du kannst diese HTML Tags und Attribute verwenden: <a href="" title="" rel=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <pre> <q cite=""> <s> <strike> <strong>