Kräfte, mit denen man rechnen muss

Sehen wir uns einmal zusammen diesen Entwurf an. Hier sehen wir die größere Baugruppe. Es ist ein Formula SAE-Rennwagen. SAE-Rennwagen Sehen Sie einmal genauer hin: Dies ist ein Querschnitt der Bremsen/Aufhängungs-Baugruppe vorne links. Aufhängungs-Baugruppe für SAE-Rennwagen Kommen wir nun zu diesem Einzelteil: die Halterung an der Feder hier oben. Halterung für Aufhängungs-Baugruppe Was meinen Sie? Wenn Sie Student und für dieses Teil zuständig wären, würden Sie dann sagen, es sei fertig? Wollen Sie der Erste sein, der es bei 130 km/h ausprobiert?

Natürlich nicht. Sie würden es in Aktion sehen wollen und unter Krafteinwirkung untersuchen, wo es sich erwärmt oder wo es zu übermäßigen Verschiebungen kommt.

In der Vergangenheit hätten Ingenieure nun Rechenschieber und Bleistift gezückt: „Also, die Kräfte F1F2 … Fn wirken auf die Punkte X1X2 … Xn eines starren Körpers. Die Leitkurven von Xi, i=1,…,n werden von der Bewegung des starren Körpers bestimmt. Die Bewegung ist durch eine Reihe von Rotationen [A(t)] und die Leitkurve d(t) gegeben …“. Und so weiter.

Die technisch weniger versierten unter uns (ich denke da an den Erbauer meines Kettcars, das ich als Kind hatte) hätten das Ding einfach gebaut und abgewartet, ob es irgendwann schmilzt oder zerbricht. Doch die Wahrheit ist, für die Entwicklung dieses einen kleinen Teils waren, wie für all die anderen kleinen Teile, eine Menge Ressourcen notwendig, um es richtig hinzukriegen.

Die heutigen Studenten haben es da leichter.

In Rahmen einer Reihe von Vorführungen für Studenten, die am SAE-Konstruktionswettbewerb teilnehmen, produzierte PTC Studio das folgende Video, um zu verdeutlichen, wie sich mit PTC Creo Parametric und PTC Creo Simulate Kräfte auf ein Modell anwenden und ihre Auswirkungen in wenigen Minuten visualisieren lassen. Glauben Sie mir: Nicht nur angehende Ingenieure wissen die schnellen Ergebnisse zu schätzen.

Und das ist nur der erste Teil. Nächste Woche verraten wir, wie die Studenten (und auch Sie) diese Kraftpunkte nutzen können, um das Teil in wenigen Minuten umfassenderen Analysen und Optimierungen zu unterziehen. Und dafür ist weder Bleistift noch Rechenschieber erforderlich.

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