Positive Prognosen für 2013 für die globale Fertigungsindustrie finden

Angesichts negativer Schlagzeilen über politische Instabilität und den Zusammenbruch von Wirtschaftsräumen wäre es naheliegend, das neue Jahr negativ zu betrachten. Näher betrachtet sieht es für 2013 aber gar nicht so schlecht aus. Es gibt gute Gründe für Optimismus, da das Jahr 2013 für Hersteller in aller Welt sowohl Schwierigkeiten als auch Chancen bieten wird.

Trotz aller Schwierigkeiten, die die Branche in den vergangenen Jahren überstanden hat, bleibt die herstellende Industrie eine lebenswichtige Quelle für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit, die einen überaus wichtigen Beitrag zu Forschung und Entwicklung, dem Exportgeschäft und Produktivitätswachstum leistet. Sehen wir uns einige der positiven Vorhersagen für die weltweite Fertigungsindustrie einmal genauer an.

Europa macht sich bereit. Die europäische Wirtschaft bleibt ein Sorgenkind für Wirtschaft und Politik in aller Welt, doch es gibt Grund zur Hoffnung. Seit 1. Januar soll die europäische Finanzaufsichtsbehörde das Bankensystem durch direkte Rekapitalisierung der betroffenen Banken und strengere, einheitliche Regelungen für die mehr als 6.000 Banken stabilisieren.

China wird weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Ein Konjunkturprogramm in Höhe von 150 Milliarden USD wird das Wirtschaftswachstum in China 2013 nach einer spürbaren Stagnation im Jahr 2012 hoffentlich wieder beleben. Warum sind das gute Nachrichten? Weil die erneut steigende Nachfrage in China helfen wird, die Nachfrage nach Rohstoffen und die Preise weltweit in die Höhe zu treiben. Das könnte der Nachfrage nach europäischen Waren wie Maschinen den dringend notwendigen Anstoß verleihen.

USA überstehen die Fiskalklippe. Zwar machen sich US-Unternehmen weiterhin Sorgen über die so genannte Fiskalklippe, doch sobald der Kongress zu einer Einigung kommt, können Sie 2013 einen Anstieg der Wirtschaftsaktivität erwarten. Darüber hinaus weisen alle Leitindikatoren auf eine weitere Expansion in den beiden kommenden Quartalen hin. Das belegen die steigenden Trends im ITR- und US-Leitindikator, beim Purchasing Managers Index, bei Eigenheimen und Beschäftigung.

Der Zeitpunkt ist richtig. Unternehmer sollten diese Indikatoren als Zeichen dafür werten, dass der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um in den Ausbau des operativen Geschäfts und in Technologie zur Effizienzmaximierung zu investieren und so ihre Wettbewerbsposition 2013 zu stärken. Laut dem Manufacturing Barometer 2012 von PricewaterhouseCoopers vermelden 87 % der US-amerikanischen Industriebetriebe eine Erhöhung der operativen Ausgaben im Jahr 2013.

USA und Deutschland: International führend bei Innovation. Laut dem Global Manufacturing Competitiveness Index 2013, einem Gemeinschaftsprojekt von Deloitte Touche und dem US-amerikanischen Council on Competitiveness ist Innovation durch Fachkräfte (die Qualität und Verfügbarkeit von Wissenschaftlern, Forschern und Ingenieuren sowie von ausgebildeten Fertigungsmitarbeitern) der wichtigste Antriebsfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes. Bei der Untersuchung konnten Deutschland und die USA in Bezug auf ihre Fähigkeit, Talente und Innovation zu fördern, den größten Wettbewerbsvorteil verbuchen.

Neue Märkte werden sich eröffnen. In den kommenden zehn Jahren wird sich in den Schwellenländern eine neue Klasse von Konsumenten etablieren, was lukrative neue Marktchancen bedeutet. Unzählige Innovationen bei Werkstoffen und Verarbeitungsprozessen – von Nanomaterialien, über 3D-Druck bis hin zu zukunftsweisender Robotertechnik – versprechen ebenfalls neue Nachfrage und werden weitere Produktivitätsverbesserungen in allen herstellenden Industrien und geografischen Regionen ermöglichen.

MCAD-Markt erweist sich als stabil. Trotz der weltweiten Flaute vermeldet der Worldwide CAD Market Report 2012 von Jon Peddie Research (JPR) für den MCAD-Markt ein fortgesetztes Wachstum für das Jahr 2013. Dies ist in erster Linie auf das Wachstum in den Schwellenmärkten zurückzuführen. Neue Verteilungsmethoden, Apps und Tablets haben CAD-Anbietern neue Möglichkeiten eröffnet, exklusive Services für besonders wertvolle Abonnementkunden anzubieten. „Neue Plattformen, neue Technologien und neue Kunden in Schwellenmärkten sorgen dafür, dass es der Branche gut geht“, erklärt JPR-Analystin Kathleen Maher.

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