Creo Kunde: Konstruktionsprobleme bei der modernen Kriegsführung

Das Militär investiert in Roboter, von mächtigen unbemannten Fahrzeugen bis hin zu winzigen so genannten „Throwbots“, die in den auszuspionierenden Bereich geworfen werden und so viele Einsätze erst möglich machen. Für Konstrukteure bedeutet der Bau dieser Roboter nicht nur eine enorme technische Herausforderung, sondern auch eine Möglichkeit, bei Kampfeinsätzen Leben zu retten.

Kriegsroboter gab es schon im Zweiten Weltkrieg und im Kalten Krieg. (Sehen Sie sich diese Roboter aus dem 20. Jahrhundert an: Goliath (deutscher Panzer) und sowjetischer Teletank). Heute investiert das Militär Millionen in Tests und die Stationierung automatisierter Systeme, um den Soldaten an der Speerspitze mithilfe der Roboterkriegsführung neue Möglichkeiten zur Verfügung zu stellen.

Darüber hinaus setzen fast 500 Polizei- und Sicherheitsbehörden wie FBI, CIA, ATF (Bureau of Alcohol, Tobacco, and Firearms), die U.S. Marshalls und die US-Armee kleinere Roboter für Aufklärungseinsätze ein.

Dabei sticht der Recon Scout XT (Hersteller: ReconRobotics) hervor. Dieser ca. 20 cm lange und 11,5 cm hohe kompakte Roboter wird in eine beliebige Umgebung geworfen – durch ein Fenster, eine Treppe hoch oder in eine Pfütze –, wo er seine Arbeit aufnimmt.

Er überträgt Videodaten an den Bediener an der Fernsteuerung und kann auch in absoluter Dunkelheit scharfe Bilder machen. ReconRobotics entwickelt sogar eine magnetische Variante zur Piratenabwehr. Sie wird auf den Rumpf eines gekidnappten Schiffes geworfen, bleibt an der Seite haften und gleitet von dort aus nach oben an Deck.

Der Vorteil ist, dass jeder Soldat diesen kleinen, 500 Gramm leichten Roboter im Rucksack dabei haben und bei Bedarf einsetzen kann. Innerhalb von fünf Sekunden kann der Roboter ein kleines Areal auf seine Sicherheit überprüfen und überwachen, bevor der Soldat den Bereich betritt.

In dieser Ausgabe der Product Design Show stellen Vince und Allison die Ingenieure von ReconRobotics vor und zeigen, wie diese mithilfe von Creo Schwierigkeiten bei der Konstruktion des kleinen, aber stabilen fernbedienbaren Roboters Recon Scout XT überwinden konnten.

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