DesktopEngineering: Arbeiten mit großen CAD-Modellen

In diesem Artikel auf DesktopEngineering.com spricht Kenneth Wong über die unterschiedlichen Lösungsansätze der verschiedenen CAD-Anbieter für den Umgang mit der zunehmenden Größe und Komplexität großer Baugruppen:

Ein Konstruktionsingenieur bei Dallara Automobili entwickelte sogar eine soziale Routine für die Dauer, die das Laden einer Baugruppe in sein CAD-Programm in Anspruch nahm. Er wusste, dass es sehr lange dauern würde, bis seine Baugruppe für die IndyCar 2012 vollständig geladen wäre. Er hatte genügend Zeit, um sich in der Kaffeeküche einen Espresso zuzubreiten und sich mit seinen Kollegen auf einen kurzen Plausch zu treffen, bis das 3D-Modell an seinem Bildschirm erschien.

Dies ist kein Einzelfall. Es handelt sich um ein weit verbreitetes Phänomen unter Leuten, die regelmäßig mit besonders detaillierten digitalen Daten zu tun haben…

Der Ingenieur bei Dallara, dessen Arbeitgeber Pro/ENGINEER von PTC verwendet, muss nun aber andere Möglichkeiten für den sozialen Austausch im Büro finden.

Aufgrund der neuesten Verbesserungen bei der Visualisierung in Creo Parametric 2.0 von PTC werden seine Baugruppendateien nun viel schneller geladen. Schuld daran, dass der Ingenieur von Dallara nun auf seine Routine verzichten muss, ist John Buchowski, Vice President of Product Management bei PTC. Sein Team und er sind hauptverantwortlich für die verbesserte Darstellungsleistung der Software.

„Das 64-Bit-Windows-Betriebssystem ist eine große Hilfe“, so Buchowski. „Bei 32-Bit-Systemen konnten maximal 2 GB Arbeitsspeicher genutzt werden. Da reichte schon eine mittelgroße Baugruppe aus, um den Arbeitsspeicher zu erschöpfen. Die Folge waren Abstürze.“

Eine der Maßnahmen, die PTC zur Verbesserung der Baugruppendarstellung getroffen hat, ist laut Buchowski die Einbindung der geometrielosen 3D-Darstellungstechnologie aus den unternehmenseigenen Anmerkungs- und Visualisierungsanwendungen (z. B. Creo View) in die CAD-Hauptprodukte.

„Unser neuer Ansatz ist fast mit Google Maps vergleichbar“, erklärt er. „Aus der Ferne betrachtet wird nicht der gesamte interne Inhalt des Modells geladen. Die Software lädt lediglich die Grafik und die Struktur. Erst beim Zoomen auf einen bestimmten Modellbereich werden die Geometrie und der KE-Verlauf dieses Bereichs geladen.

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