Creo Kunde: UC Berkeley und die CAD-Konstruktion in der Praxis

Im Kurs „Mechanical Engineering 128“ der University of California in Berkeley erlernen die Studenten CAD-Konstruktion, Kommunikation, Teamwork und Animation. Anschließend produzieren sie ein Abschlussprojekt, das schon vielen Studenten geholfen hat, ihren Traumjob zu bekommen.

In diesem Kurs nehmen die Studenten ein Gerät von mittlerer Komplexität (z. B. eine Digitalkamera, eine Gehrungssäge oder eine Flöte), entwickeln es mittels Reverse Engineering zurück, konstruieren es in CAD und animieren dann den Entwurf.

Dr. Dennis Lieu entwickelte diesen Kurs vor fast 20 Jahren, weil er den Studenten neue Möglichkeiten der Kommunikation vermitteln wollte, und die technische Animation war nicht nur neu, sondern auch effektiv. Lieu weiter: „Außerdem haben die Studenten bei der Arbeit an diesen Projekten eine Menge Spaß!“ Eine Suche bei YouTube nach „E128 Berkeley“ fördert einige fantastische Abschlussprojekte zutage.

Beim ersten Ansehen würde man nicht glauben, dass ein junger Mensch Anfang zwanzig diese komplexen Geräte in nur einem Semester konstruieren und animieren kann. Doch es ist möglich und wirklich unglaublich beeindruckend. Sehen Sie sich einige unserer Lieblings-Abschlussprojekte an, beispielsweise die digitale Spiegelreflexkamera Canon 10D, den Verbundbogen und den Wankelmotor (unten).

Die Studenten dürfen für die Konstruktion des Geräts das Modellierungsprodukt ihrer Wahl verwenden (z. B. Inventor, Solidworks, Creo Parametric, 3D Studio und Maya). Für Pum Sang Cho und sein Team fiel die Wahl auf Creo Parametric. Cho war Mitglied des dreiköpfigen Teams, das den Wankelmotor entwickelte. Ihre Geschichte beschwört Erinnerungen an das eigene Studentenleben herauf, als man in einfachen Verhältnissen lebte, bis spät in die Nacht hinein an Projekten arbeitete und eine Lernkurve hatte, die so steil war wie eine Granitklippe.

Das Team fand sein Produkt über das Kleinanzeigenportal Craigslist: einen 13B-Wankelmotor aus einem Mazda RX-7. Man baute den Motor auf dem Balkon eines Apartments auseinander und vermaß die Komponenten mit Lineal und Digital-Schieblehre. Jedes Bauteil im Motor wurde nach bestem Wissen vermessen und rekonstruiert. Schnell vergaß das Team die Zeit. Insgesamt steckten sie im Verlauf von sechs Wochen dreimal so viele Arbeitsstunden in das Projekt wie geplant.

Auf die Frage, warum er für die Erstellung des Wankelmotors Creo Parametric und nicht ein anderes Produkt wählte, antwortete Cho: „Wann immer möglich verwende ich Creo Parametric. Ich finde die Benutzeroberfläche intuitiver und natürlicher als die von CATIA V5, besonders beim Bemaßen, und es bietet leistungsstärkere Funktionen als SolidWorks.“ Die Studenten hatten erst wenige Wochen vor Projektstart begonnen, Creo Parametric zu erlernen.

Viele Studenten der Ingenieursstudiengänge in Berkeley bezeichnen diesen Kurs als „unverzichtbar“ für ihre Universitätslaufbahn. Lieu erklärt, dass einige der Studenten nach Abschluss des Kurses die CAD-Programme besser beherrschen als er. Insgesamt scheint E128 ein Kurs zu sein, den man sich keinesfalls entgehen lassen sollte.

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