Hinter den Kulissen: Customer Advisor von PTC testen Creo 1.0

Wir haben ausführlich darüber gesprochen, wie PTC mithilfe von Studien zur Benutzerfreundlichkeit und Technical Committees Benutzerfeedback zu Creo einholt. Diese Woche hören wir von einer weiteren Gruppe, die wertvolles Kundenfeedback liefert: dem Board of Customer Advisors (BOCA). John Buchowski, VP of Creo Product Management bei PTC, leitet die diese Woche stattfindende BOCA-Zusammenkunft für Creo.

Ich bat ihn, mir zu erzählen, wer im Customer Advisory Board vertreten ist und wie es arbeitet.

GH: Welchen Zweck hat das BOCA?
Buchowski: Es gibt für jede der großen Produktfamilien ein BOCA. Das Ziel ist ganz einfach: Wir wollen von unseren Kunden lernen und erfahren, ob unsere Vorgehensweise ihnen auch wirklich dabei hilft, schneller, besser und kostengünstiger in der Produktentwicklung zu werden.

GH: Wer ist im Creo BOCA vertreten?
Buchowski: Die Mitglieder sind im Allgemeinen Personen, die bei Herstellern, die PTC Lösungen einsetzen, für die Verwaltung und Optimierung der Produktentwicklung zuständig sind. Es handelt sich um Leiter der technischen Entwicklung, VPs, CIOs, CTOs usw. Sie stammen aus Branchen wie der Konsumgüterindustrie, dem Maschinen- und Anlagenbau, der Luftfahrt- und Verteidigungs-, Automobil-, Medizingeräte-, Elektronik- oder Hightech-Industrie. Wir halten es außerdem für wichtig, Vertreter aus Unternehmen unterschiedlicher Größe einzubeziehen. Deshalb stammen unsere Berater aus Unternehmen mit 500 bis mehr als 300.000 Mitarbeitern, von Spielzeugherstellern bis hin zu Rüstungsunternehmen…

GH: Wiederverkäufer nehmen ebenfalls teil. Warum?
Buchowski: VARs vertreten die allgemeinen Bedürfnisse kleiner und mittelständischer Unternehmen aus verschiedenen Branchen. Sie helfen uns, zu überprüfen, ob unsere Pläne für alle Unternehmensgrößen und Industriezweige angemessen sind.

GH: Was passiert, wenn all diese Personen zusammentreffen?
Buchowski: Die persönlichen Meetings finden bei Bedarf, in der Regel aber mindestens einmal im Jahr statt. Ein BOCA-Meeting dauert zwei Tage. Dabei wird die Roadmap für die PTC Produkte besprochen, wobei die Verbesserung des Produktentwicklungsprozesses im Vordergrund steht. Wir sorgen für ein abwechslungsreiches Programm, das nicht nur aus PowerPoint-Präsentationen besteht. Vielmehr stellt PTC in interaktiven Sitzungen die Produktausrichtung und -strategie vor, gefolgt von einer konstruktiven Diskussion. In den Sitzungen lernen die Kunden unsere allgemeinen Ziele kennen, sehen Creo 1.0 in Aktion und können darüber diskutieren und ihre Meinung dazu abgeben, wie Creo ihren Produktentwicklungsprozess weiter verbessern kann. Mit unseren BOCAs können wir neue Ideen ausprobieren und vorhandene Ideen bestätigen oder verbessern.

GH: Geben Sie uns doch bitte ein Beispiel für etwas, wozu Sie Feedback einholen würden?
Buchowski:
Kürzlich sprachen wir über die 2D-Konstruktion und ihren Platz in der Produktentwicklung. Wir sprachen über häufige Einsatzmöglichkeiten, die Bedeutung der verschiedenen Anwendungsbereiche (z. B. die Bearbeitung von Altdaten), die Integration von 2D und 3D bei der Konzeptentwicklung usw. Das Interessante an den BOCAs ist, dass wir oft nicht vorhersagen können, wohin uns die Diskussionen führen werden.

GH: Welche Themen wurden beim BOCA diese Woche besprochen?
Buchowski:
Ich kann Ihnen nicht alle Themen verraten, da noch nicht alle unsere Ideen und Pläne an die Öffentlichkeit gelangen sollen. Ich kann Ihnen aber sagen, dass sich die Diskussionen um Kundenprozesse und spezifische Anwendungen der Kerntechnologien von Creo (AnyBOM, AnyMode, AnyData und AnyRole) bei diesen Prozessen gedreht haben.

GH: Wie ist das erste Feedback zu diesen Themen ausgefallen?
Buchowski:
So ziemlich alle Themen haben bei den BOCA-Teilnehmern großen Anklang gefunden und bieten sich als Ziele zur Verbesserung unserer Lösungen und für einen erhöhten Mehrwert für die Teilnehmer an. Insgesamt war das Feedback durchweg positiv und die Teilnahme sehr aktiv.

GH: Erfolgt die Zusammenarbeit zwischen PTC und den BOCAs ausschließlich in Form von persönlichen Meetings?
Buchowski: Nein, es finden auch Webcasts, Vier-Augen-Gespräche sowie Umfragen statt. Wir wenden uns regelmäßig an die BOCAs, um Feedback von Vertretern zahlreicher Branchen und Unternehmensgrößen einzuholen.

GH: Wie können Unternehmen aktive Mitglieder in BOCAs werden?
Buchowski
: Die Teilnehmer erhalten von uns eine persönliche Einladung. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass wir einen guten Querschnitt aus allen Unternehmensgrößen, Branchen und Regionen erhalten. Wir haben aber auch eine Warteliste und holen manchmal neue Teilnehmer aus der Warteliste in ein BOCA (oder bilden neue themenspezifische BOCAs). Allerdings gibt ein Unternehmen, das einmal einen Platz in einem BOCA ergattert hat, diesen in der Regel so schnell nicht mehr ab. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, Feedback zur Taktik in den von PTC/USER geleiteten Technical Committees einzubringen.

Bald finden Sie hier einen Folgeartikel, in dem wir einige der Teilnehmer am Creo BOCA nach ihrer Meinung zu der Veranstaltung und zu Creo 1.0 fragen.

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