Creo fördert Teamarbeit und Effizienz mit AnyMode Modeling

Die Erfindung der parametrischen 3D-Modellierung revolutionierte die Produktkonstruktion. Zum ersten Mal wurden die Produktkonstruktionen während ihrer Entwicklung mit intelligenten Informationen und Konstruktionselementen angereichert, die in das Modell selbst eingebettet wurden. Die Erstellung dieser reichhaltigen 3D-Modelle war jedoch alles andere als einfach. Oft waren umfangreiche Schulungen und ein alltäglicher Umgang mit der Software erforderlich, um mit diesen komplexen Konstruktionssystemen produktiv und effizient arbeiten zu können.

Mittlerweile ist die Produktkonstruktion verstärkt von Teamarbeit und Globalisierung geprägt. Damit ist die Fähigkeit, Konstruktionen gemeinsam zu verwenden und allen Beteiligten den Zugriff auf das 3D-Modell und das Vornehmen von Änderungen zu ermöglichen, ein absolutes Muss geworden. Es ist jedoch extrem schwierig und zeitintensiv, Nichtingenieuren die Arbeit mit parametrischen 3D-Modellen beizubringen. Darüber hinaus ist die parametrische 3D-Konstruktion für den ersten Konzeptentwurf einfach völlig überdimensioniert. In dieser Phase möchten die Konstrukteure in kurzer Zeit möglichst viele Konzepte erstellen in dem Wissen, dass sie später mithilfe der leistungsfähigen parametrischen Modellierung das Modell fertig definieren und die Konstruktion vervollständigen können.

Um dieses Problem anzugehen, hat PTC sich dazu entschlossen, den traditionellen Konstruktionsprozess von Grund auf neu zu definieren. Aus dieser Idee ist Creo entstanden. Mithilfe von Umfragen stellte PTC fest, dass die Benutzerfreundlichkeit für viele Anwender nach wie vor ein wichtiger Stolperstein ist, und entwickelte eine bahnbrechende Technologie, die die Art und Weise, wie unsere Kunden an die Konstruktion herangehen, grundlegend verändern wird.

„Was wir sagen und tun, ist für uns und für unsere Branche wirklich sehr unkonventionell“, so Mike Campbell, Divisional Vice President, Creo Products, bei PTC. „Wir stellen die Grundlagen der Funktionsweise von Produktentwicklungssoftware infrage und stellen eine Freiheit und Flexibilität zur Verfügung, die bislang kein CAD-Anbieter geboten hat. Es ist wirklich sehr spannend.“

Es gibt im Wesentlichen drei verschiedene MCAD-Modi oder -Ansätze: die 2D-Konstruktion, die direkte 3D-Modellierung, die sehr einfach, intuitiv und natürlich ist und die parametrische 3D-Modellierung, die sehr viel leistungsstärker ist, dafür aber auch deutlich mehr Benutzerschulungen erfordert. „Jeder dieser Modi hat seine Vorteile“, erklärt Campbell. Die Tools in Creo werden den Benutzern die Wahl des Modellierungsmodus ermöglichen, der für die jeweilige Aufgabenstellung in der momentanen Phase des Produktentwicklungsprozesses am besten geeignet ist. Für Projektmanager oder Analytiker ist wahrscheinlich die direkte 3D-Modellierung am besten geeignet, weil sie dabei einfach, intuitiv und natürlich mit dem Modell interagieren und arbeiten können, indem sie einfach direkt mit der Produktgeometrie arbeiten. Andere, wie zum Beispiel die Konstruktionsingenieure, benötigen eher den parametrischen Modus, weil sie reichhaltige, detaillierte 3D-Modelle mit integrierter Intelligenz zur Optimierung der nachgeordneten Prozesse enthalten.

„Es ist meine Aufgabe hier bei PTC, sicherzustellen, dass jeder im Produktentwicklungsteam eines Herstellers die verschiedenen Ansätze während der Produktentwicklung nach Belieben nutzen kann und dass sämtliche Konstruktionsdaten problemlos miteinander funktionieren und zwischen den verschiedenen Ansätzen verschoben werden können“, so Campbell weiter. „Wir nennen dieses Konzept AnyMode Modeling. Unsere Umsetzung ist dabei grundlegend anders als bei jedem anderen Anbieter. Zunächst einmal sind nicht alle CAD-Anbieter in der Lage, Tools für die 2D- sowie die direkte und parametrische 3D-Modellierung zu bieten. Wenn ein Hersteller also der Überzeugung ist, dass alle drei in der Produktentwicklung ihre Berechtigung haben, scheiden einige Anbieter von vornherein aus. Zweitens stellen die meisten Hersteller die Funktionalitäten nicht auf eine Weise bereit, bei der die verschiedenen Ansätze während des Entwicklungsprozesses problemlos kombiniert werden können. Beispielsweise verwenden viele Lösungen unterschiedliche Dateiformate für ihr das jeweilige Verfahren. Dadurch entstehen Probleme mit der Interoperabilität und Verluste der Konstruktionsabsicht beim Moduswechsel.

Unser Konzept ist dabei völlig einzigartig:
1. Unser Angebot umfasste ALLE drei Modi
2. Alle drei Modi arbeiten mit einem allgemeinen Modellformat zusammen.

Infolgedessen können sich die Anwender für den jeweils besten Modus für die Aufgabenstellung entscheiden, ohne sich dabei Sorgen über den Verlust der Konstruktionsabsicht beim Wechsel zwischen den Modi machen zu müssen.“ Was halten Sie von Creo AnyMode Modeling?

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